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Letzte Arbeiten zum Ende der Badesaison: Peter Baumgartner, Schwimmmeister in Fischbachau, macht das Warmbad der Gemeinde winterfest. Den Beckenkopf deckt er mit einer Folie ab.

Investitionen in Touristische Infrastruktur

Fischbachauer Bäder: Warmbad bald neu - Wörnsmühl bald gratis

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In den Fischbachauer Bädern tut sich was. Im Warmbad gibt‘s neue Technik zur Überprüfung der Wasserqualität, weil die Kinder ihr Wasser oft nicht halten - und Wörnsmühl ist bald gratis.

Fischbachau – Das Warmbad Fischbachau ist eine feste Größe in der Gemeinde und – wie Bürgermeister Josef Lechner jetzt im Gemeinderat sagte – eine „unverzichtbare Einrichtung“. Obwohl das beliebte Ausflugsziel laut Lechner weithin bekannt ist, werde es nie möglich sein, dass es schwarze Zahlen schreibe. Die Gemeinde investiert trotzdem, im kommenden Jahr stehen einige Umbauten an.

Unverändert bleibt der Pächter der Schwimmbad-Gastronomie. Auch 2018 wird Thomas Brendel die Gäste bewirten. Eingestellt wird dagegen der Radverleih. Zu gering war laut Lechner die Nachfrage, eine Kostendeckung sei nicht möglich. Der Minigolfplatz soll dagegen nochmal hergerichtet werden. Auf lange Sicht werde allerdings auch hier zu überlegen sein, ob und wie sich diese Anlage noch betreiben lasse. Von Mitte Mai bis Mitte September soll das Warmbad öffnen, der Kiosk bleibt bei schlechtem Wetter geschlossen.

Neu sind im kommenden Jahr Registrierkassen zur besseren Abrechnung der Einnahmen. Zudem wird eine neue Mess- und Regelanlage für die optimale Wasserqualität eingebaut. „Die Kinder nehmen leider nicht immer die Toilette“, sagte Lechner. „So ist es schwierig, das Wasser sauber zu halten.“ Zwischen 10.000 und 12.000 Euro muss die Gemeinde hierfür investieren.

Über das Wie der Wärmehallen-Sanierung wird der Gemeinderat erst in der nächsten Sitzung entscheiden. Ein erstes Angebot über rund 150.000 Euro liegt bereits vor. Über das Jahr 2018 komme das Schwimmbad laut Lechner noch im jetzigen Zustand, ab Mitte September werde das Vorhaben dann in die Tat umgesetzt.

Wörnsmühl nächste Saison kostenlos

Auch im zweiten Bad der Gemeinde, dem Naturbad in Wörnsmühl, gibt es eine Neuerung. In der kommenden Badesaison müssen die Besucher keinen Eintritt mehr bezahlen. Dafür gibt es einen rechtlichen Grund: „Somit ist es wie ein Oberflächengewässer“, erklärt Lechner. „Das bedeutet: Es gibt keine Haftung bei Unfällen.“ Mit dieser Neuerung sollen alle Ehrenamtlichen, die sich als Rettungsschwimmer zur Verfügung stellen, geschützt werden.

Dafür verzichten die Gemeinde und das Ehepaar Kafl, das die Gastronomie im Freibad betreibt, auf die Einnahmen aus den Eintritten. Diese wurden bisher aufgeteilt: zwei Drittel bekamen die Betreiber, ein Drittel die Gemeinde. Bürgermeister Lechner versichert, dass der Betrieb durch die Neuerung in keiner Weise beeinträchtigt werde. „Das Bad wird weiterhin im Frühjahr vom Bauhof hergerichtet“, sagt Lechner. „Und auch Investitionen von Seiten der Gemeinde werden weiterhin getätigt.“

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