Leonhardi Hundham 2017
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Früh übt sich: Auch die jüngsten Leonhardi-Fahrer hatten ihren Spaß.
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Den kirchlichen Segen erhielten Ross und Reiter von Pfarrer Josef Spitzhirn (l.).
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Herausgeputzt zeigten sich die Frauen in den Truhenwagen.
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Auch der Nachwuchs saß hoch zu Ross.
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Geschmückt von Kopf bis Schweif waren die Rösser.
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Ein Schnaps gehört zur Stärkung dazu.
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Gute Laune herrschte auf den Wagen.

Ross und Reiter in der Hochburg der Pferdezucht

Freude für Jung und Alt: Leonhardifahrt in Hundham

Eine Leonhardifahrt wie aus dem Bilderbuch erlebten Teilnehmer und Besucher am Samstag in Hundham. Die schönsten Motive haben wir in einer Fotostrecke zusammengefasst.

Hundham Fischbachaus Bürgermeister Josef Lechner war sich sicher: Es sei kein Zufall, dass Heilige Leonhard, der Schutzpatron der Pferde, im Leitzachtal ein so hohes Ansehen genieße, in vielen Kreisen sogar verehrt wird. „Hundham und Elbach gehören zu den Hochburgen der regionalen Pferdezucht, das zeigen auch die sportlichen Erfolge“, erinnerte der Bürgermeister. Am Samstag stand das Geschehen in Hundham im Zeichen der traditionellen Leonhardifahrt. Rund 70 Gespanne, prächtig geschmückte Truhen- und Tafelwagen sowie Kutschen und Reiter kamen aus allen vier Himmelsrichtungen.

Für flotte, schneidige und doch dem Rosserer-Festtag angepasste Melodien und Kompositionen waren die Elbacher Musikanten als Festkapelle, die Fischbachauer, Niklasreuther und Bad Feilnbacher Mannerleut mit ihren Trompeten, Posaunen und Hörnern zuständig. Trachtler, Schützen und Veteranen - viele gaben dem im fünften Jahrhundert in Frankreich als Heide geborenen Märtyrer die Ehre. 

Die lokale Politprominenz war mit den Bürgermeistern Josef Lechner (Fischbachau), Hans Schönauer(Irschenberg) Franz Schnitzenbaumer (Schliersee) und Hans Hofer (Bad Feilnbach) vertreten. Auch Alexander Radwan, Mitglied des Bundestags, und Bezirksrat Sepp Bichler ließen sich vierspännig zur Leonhardi-Kapelle kutschieren. Für die Pferdefreunde noch auffallender und repräsentativer wurde das Seelsorger-Trio mit Pfarrer Josef Spitzhirn und seinem Ruhestands-Amtsbruder Dominik Partsch sowie Kurat Hans Schweiger an den vielen Zuschauern vorbeigefahren: Sechs herausgeputzte Haflinger zogen die Kutsche zur Leonhardi-Kirche. 

In seiner Predigt nannte Spitzhirn den nicht nur in bäuerlichen Kreisen hochverehrten Leonhard einen „Freund Gottes, der Menschen und der Tiere“. In den Fürbitten, die zum Teil auch von Bürgermeister Lechner vorgetragen wurden, dachte der Pfarrer anscheinend auch an die schwierigen Koalitions-Verhandlungen in Berlin. Seine Bitte „Steh’ den Politikern bei der Bildung einer neuen Regierung bei“ richtete er symbolisch an den „Helfer für alle und alles“. Dem feierlichen „Te dem“ folgte als festlicher Abschluss die Segnung der Pferde und der Leute, die am langen Umzug teilgenommen hatten.

Von Manfred Merk

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