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Andreas Auer (22) Schreiner aus Fischbachau: Ich mache das, weil es mich freut. Schon mein Vater hat geschnalzt. Ich kenne das von klein auf und mag einfach dieses Brauchtum weiterführen. Es ist eine Gaudi. Man kommt mit Gleichgesinnten zusammen, die Gemeinschaft ist einfach super. Die hält auch drüber raus, nicht nur zu den Proben.
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Martin Bacher (31) Landwirt in Elbach: Wir haben daheim Rösser und fahren auf Leonhardi immer mit. Es liegt also nahe, denn das Goaßlschnalzen ist ja durch die Fuhrleute entstanden. Das Schnalzen zur Musik ist zwar erst später aufgekommen, aber es hat einfach was. Schon mein Vater war bei den Goaßlschnalzern.
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Christian Eirainer (37) Schreiner aus Auerberg: Das hat mir als Kind schon gefallen. Und dann habe ich mich gefreut, dass ich 1997 bei den Auerbergern dazugekommen bin. Man muss schon Kraft haben, und die Stücke verlangen viel Übung. Freilich erwischt man sich manchmal selbst beim Schnalzen. Aber das muss man aushalten.
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Peter Weber (57) Fuhrunternehmer in Pfaffenhofen an der Ilm: Mein Vater hat hier in Hundham die Goaßlergruppe mitgegründet. Als ich in die Holledau gegangen bin, habe ich mir dort eine Gruppe gesucht. So ist die Verbindung seit über 30 Jahren recht gut. Das Schnalzen ist schon schwierig. Von 20, die anfangen, bleiben vielleicht vier dabei.

Hundhamer feiern Geburtstag

50 -Jähriges: Darum sind wir Goaßlschnalzer

Fischbachau - Anlässlich des 50. Geburtstags der Goaßlschnalzer Hundham kamen in der Wolfseehalle 13 Gruppen zusammen, um zu feiern. Wir haben uns unter den Besuchern umgehört: Warum seid ihr Goaßlschnalzer?

Den Bericht zum 50-Jährigen der Goaßlschnalzer Hundham lesen Sie hier.

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