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Wie funktioniert eine Kläranlage? (3.v.l.) Martin Trickl, Fachkraft für Abwassertechnik, erklärt am Klärkombibecken die Abläufe in der neuen Kläranlage in Wörnsmühl.

Tag der offenen Tür

Kläranlage Wörnsmühl: Dem Abwasser auf der Spur

Wörnsmühl - Drei Millionen Euro hat sie gekostet, die neue Kläranlage. Jetzt hatten die Bürger die Chance, sich anzusehen, wo ihr Geld hingeflossen ist: beim Tag der offenen Tür. 

„Angenehm überrascht“ war Fischbachaus Bürgermeister Josef Lechner (CSU) vom Zuspruch und Interesse seiner Bürger beim Tag der offenen Tür an der neuen Kläranlage in Wörnsmühl. Rund drei Millionen Euro hat das Projekt verschlungen. Dass diese Investition auch Hand und Fuß hat, davon konnten sich die Bürger nun selbst überzeugen. 

"Die Leute konnten sich gar nicht vorstellen, dass da hinten so reines Wasser herauskommt"

Von 10 bis 13 Uhr hatte die Kläranlage am Montag ihre Pforten geöffnet. Im Rahmen von Führungen in kleinen Gruppen erklärten Mitarbeiter die Abläufe. „Die Leute konnten sich gar nicht vorstellen, dass da hinten so reines Wasser herauskommt, dass man es bedenkenlos der Leitzach zuführen kann“, sagt Lechner. Auf einer großen Stelltafel waren Bilder angebracht, anhand derer die Besucher den Baufortschritt nachvollziehen konnten. „So konnten sich alle einen Eindruck darüber verschaffen, wo ihr Geld hingekommen ist.“ 

„Das war ein rundum gelungener Tag der offenen Tür“

Geld ist ein gutes Stichwort: Laut Lechner sorgt die neue Kläranlage nämlich für unerwartet hohe Einsparungen bei den Energiekosten. „Wir haben früher 32 000 Kilowattstunden verbraucht, jetzt sind es nur noch 11 000.“ Entsprechend positiv war das Feedback der Bürger. „Das war ein rundum gelungener Tag der offenen Tür“, findet Lechner.

hb

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