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Bleibt in Aurach stationiert: der Rettungswagen der Ambulanz Rosenheim. 

Bezugsfertig im November 2020

Neue Rettungswache: Gemeinde und Ambulanz schließen Mietvertrag

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Gemeinde und Rettungsdienst sind sich einig geworden. Fischbachau und die Ambulanz Rosenheim haben die Verträge für den Neubau der Rettungswache geschlossen.

Fischbachau – Gemeinde und Rettungsdienst sind sich einig geworden. Im Fischbachauer Rathaus unterzeichneten Bürgermeister Josef Lechner, Bauamtsleiter Werner Wagner und die beiden Geschäftsführer der Ambulanz Rosenheim, Robert Schmitt und Gabriel Mayer, den Mietvertrag für die neue Rettungswache in Aurach. Ein in jeglicher Hinsicht zukunftsweisender Vorgang, denn noch ist das Mietobjekt nur eine grüne Wiese nördlich des Wölflhofs. Das soll – nein muss – sich bis November 2020 ändern. Denn bis dahin muss die Ambulanz aus ihrem jetzigen Zuhause in Aurach ausgezogen sein. Bekanntlich läuft der Pachtvertrag Ende Oktober aus.

In weniger als elf Monaten muss das neue Gebäude also schlüsselfertig dastehen. Als Bauherr tritt, wie berichtet, nicht wie ursprünglich geplant die Ambulanz Rosenheim, sondern die Gemeinde Fischbachau auf. „So haben wir die Versorgungssicherheit, aber auch die langfristige Nutzung selbst in der Hand“, erklärt Lechner.

Die Planungen schreiten angesichts des Zeitdrucks zügig voran. Der Notarvertrag für den Grundstückskauf sei in Vorbereitung. 1,23 Millionen Euro würden für das Vorhaben in den Haushalt eingestellt. Die Kalkulation sei so ausgelegt, dass die Gemeinde weder einen Verlust noch einen Gewinn damit macht. Als Architekt habe man den Schlierseer Johannes Wegmann gewählt, als Generalunternehmer die Zimmerei Josef Vogl. Beide Partner würden der sensiblen Lage der neuen Rettungswache in unmittelbarer Nähe zu drei denkmalgeschützten Häusern Rechnung tragen, versichert Lechner. „Das wird kein schnöder Zweckbau.“

Lesen Sie auch: Zwölf Minuten bis zum Einsatzort: Nicht überall ist das möglich

Dennoch soll der Standort alle Voraussetzungen für die Versorgung des südlichen Schlierach-/Leitzachtals erfüllen. Rund 1400 Einsätze kommen pro Jahr zusammen, die Wache ist täglich von 7 bis 22 Uhr besetzt. Künftig sollen hier auch noch ein Auto des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes und ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes stationiert werden.

sg

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