+
So oder so ähnlich hätte Sixtus in Schliesee ausgesehen. Fischbachaus Bürgermeister Lechner kann sich das sehr gut in seiner Gemeinde vorstellen.

"Wäre bei uns ideal aufgehoben"

Sixtus: Lechner bekundet Interesse an Ansiedlung in Fischbachau

Fischbachau - Nach der deutlichen Absage aus Schliersee muss sich Sixtus eine neue Bleibe suchen. Eine Gemeinde ist da durchaus aufgeschlossen - und vieles spricht dafür.

Schliersee ist als Standort für die Firma Sixtus vom Tisch – das ruft andere Gemeinden auf den Plan. Auch Fischbachau könnte sich eine Ansiedlung des Unternehmens vorstellen, sagt Bürgermeister Josef Lechner (CSU): „Die Gemeinde hat Interesse, allerdings muss das Konzept der Firma stimmig zu unserer Einstellung sein.“ Der Bürgermeister nennt als Schlagworte naturbelassen, authentisch, heimatverbunden. „Wir wollen keinen Industriebetrieb.  Dann wäre Sixtus in Irschenberg oder Miesbach besser aufgehoben“, findet er. 

Ein reines Gewerbe sei aber nicht sein Verständnis von Sixtus. In Gesprächen mit dem Unternehmen habe er große Gemeinsamkeiten gesehen. „Wir sind eine Kräuterregion und haben die Firma Herbaria im Ort. Sixtus wäre bei uns ideal aufgehoben.“ Bekanntermaßen sucht die Firma nach einem Grundstück an einer Hauptverkehrsader – vorzugsweise in einem touristisch geprägten Bereich nahe den Bergen. 

Das Unternehmen scheine interessante Alternativen in der Gemeinde im Auge zu haben. „Ich bin zuversichtlich“, sagt Lechner, der sich der Rückendeckung seiner Gemeinderäte und der Bevölkerung sicher ist. „Entscheiden müssen aber letztlich die Sixtus-Gesellschafter.“

Bastian Huber

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Böse Überraschung nach dem Skivergnügen
Zwei Autofahrer sind am Rosenmontag auf dem Kurvenlift-Parkplatz am Spitzingsee Opfer einer Unfallflucht geworden. Die Polizei sucht Zeugen.
Böse Überraschung nach dem Skivergnügen
Er hat immer Gas gegeben: Nachruf auf Gustav Wührer
Unzählige Miesbacher haben bei ihm seinen Führerschein gemacht. Und über seine vielen sportlichen Aktivitäten hatte er einen großen Freundeskreis. Jetzt ist Gustav …
Er hat immer Gas gegeben: Nachruf auf Gustav Wührer
Endlich: Irschenberg bekommt eigenen Pfarrsaal
Die Geduld der Irschenberger hat sich ausgezahlt. Im Mai starten endlich die Bauarbeiten für ihren neuen Pfarrsaal. Nicht nur der Pfarrer freut sich auf das neue …
Endlich: Irschenberg bekommt eigenen Pfarrsaal
„Ich begegne seinem Werk mit Respekt“
Am 25. Februar wäre der Schriftsteller Karl May 175 Jahre alt geworden. Der Literatur- und Buchwissenschaftler Reinhard Wittmann hat sich mit dem Werk des Fantasierers …
„Ich begegne seinem Werk mit Respekt“

Kommentare