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Im Sommer eine beliebte Adresse: das Fischbachauer Warmfreibad.

„Beide Seiten haben sich juristisch beraten lassen“

Warmfreibad Fischbachau: Verhandlungen über Bistro-Betrieb laufen noch

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Wie geht es weiter mit dem Bistro im Warmfreibad Fischbachau? Auch Bewerberin Aline Brunner wartet noch auf eine Antwort. Die könnte im Februar folgen.

Fischbachau– Mit ihrem Ideenfeuerwerk fürs Bistro im Fischbachauer Warmfreibad hat Aline Brunner nicht nur die Gemeinderäte, sondern auch viele Bürger angesteckt. Genauso oft wird sie nun gefragt, ob sie den Zuschlag für den Betrieb erhalten habe. Aktuell kann die Wirtin des Miesbacher Burger-Lokals Stadtplatz 13 und der Stadiongaststätte des TEV Miesbach dazu aber nur mit den Schultern zucken. Seit ihrer Präsentation im November 2019 warte sie auf eine Entscheidung im Rathaus, teilt Brunner unserer Zeitung mit.

Doch die Geduldsprobe dürfte bald ein Ende haben. Wie Bürgermeister Josef Lechner (CSU) auf Nachfrage verrät, soll noch im Februar geklärt werden, wie es mit der Gastronomie im Warmfreibad weitergeht. Alles hänge allerdings an einer Einigung zwischen Gemeinde und dem jetzigen Betreiber Thomas Brendel. „Beide Seiten haben sich juristisch beraten lassen“, erklärt Lechner. Und beide seien an einer einvernehmlichen Lösung interessiert. „Von einer Räumungsklage hätte niemand was.“

Wie berichtet, hat Brendel einen gültigen Vertrag bis Ende Oktober 2020. Bei der Vorstellung von Brunner und einem weiteren Pachtinteressenten im Gemeinderat zeigte sich der Wirt irritiert über das Vorgehen des Rathauses und betonte, dass bei ihm keine fristgerechte Kündigung der eingegangen sei. Lechner wiederum verwies auf ein mündliches Gespräch, worin man Brendel sehr wohl über die Wünsche einer Veränderung im Bistro informiert habe.

Bis Ende Februar sollen die Fronten nun geklärt sein. Die Entscheidung werde der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung fällen, so Lechner. Außer Frage steht hingegen, wer Brendels Nachfolger im Warmfreibad wird: Aline Brunner. Und die darf sich Hoffnung machen, dass sie schon in diesem Sommer die Badegäste mit Pizza, Pommes und natürlich ihren Burgern bewirten kann. Der Rathauschef jedenfalls ist optimistisch und beziffert die Wahrscheinlichkeit mit „99 Prozent“.  

sg

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