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Falsche Führerscheine: Polizei schlägt zweimal zu

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Bei Polizeikontrollen bei Holzkirchen und Irschenberg wurden Fahrer mit gefälschten Papieren verhaftet.
Bei Polizeikontrollen bei Holzkirchen und Irschenberg wurden Fahrer mit gefälschten Papieren verhaftet. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Voller Erfolg für die Polizei: Bei Fahrzeugkontrollen an den Raststätten Holzkirchen und Irschenberg kassierten die Beamten gefälschte Führerscheine ein.

Holzkirchen/Irschenberg - Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektionen Raubling und Kreuth stellten bei Kontrollen  totalgefälschte Führerscheine sicher.

Raststätte Holzkirchen: Polizei entdeckt falschen Lappen 

Um zwei Uhr nachts kontrollierten Schleierfahnder aus Raubling an der Tank- und Rastanlage Holzkirchen einen Mercedes mit deutscher Zulassung. Beim Mitfahrer und Halter des Fahrzeugs, einem bulgarischen Staatsangehörigen, fanden die Beamten einen italienischen Kartenführerschein, der sich als Totalfälschung herausstellte. Der 39-Jährige hat nun doppelten Ärger am Hals: Er muss sich wegen Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen verantworten. Den gefälschten Führerschein kassierten die Polizisten ebenfalls.

Im Holzkirchner Neubaugebiet Maitz ist am Sonntagmorgen ein Toilettenhäuschen abgebrannt. Die Ursache ist unklar.

Irschenberg: Polizei findet bei zwei Fahrern vier Führerscheine

Zeitgleich kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeistation Kreuth an der Tank- und Rastanlage Irschenberg einen BMW mit britischer Zulassung. Was die Polizisten hier entdeckten, war noch dreister. Der Beifahrer und Halter des Pkw hatte insgesamt vier Führerscheine im Gepäck. Zwei davon, ein rumänischer und ein britischer Führerschein, beide Klasse B, waren Falsifikate und wurden von den Beamten sichergestellt. Mit seinen gültigen Führerscheinen darf der Mann keinen Pkw fahren: Weder mit dem britischen Lernführerschein, der in Deutschland nicht gültig ist, noch mit dem rumänischen Führerschein der Klasse A. Der 35-jährige Rumäne hat jetzt eine Anzeige am Hals. In beiden Fällen hat das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Rosenheim die weiteren Ermittlungen übernommen.

Sie hatte ihre Kinder entgegen einer gerichtlichen Anordnung mitgenommen. Der Fall von Kindesentziehung endete nun am Irschenberg. Hinter Gitter landete aber jemand anderes.

stg

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