Astrid Güldner Zweite Bürgermeisterin und Stadträtin der Grünen
+
Astrid Güldner Zweite Bürgermeisterin und Stadträtin der Grünen

Zweite Bürgermeisterin Astrid Güldner über ihre erste Urlaubsvertretung im Rathaus Miesbach

„Gebraucht hätte es das Hochwasser nicht“

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
    schließen

Astrid Güldner (Grüne) hat sich einen perfekten Zeitpunkt ausgesucht, um ihre erste Urlaubsvertretung im Miesbacher Rathaus anzutreten.

Miesbach – Gleich am zweiten Tag bekam die Zweite Bürgermeisterin durch das vom Dauerregen bedingte Hochwasser einen Einblick, wie das Krisenmanagement im Rathaus abläuft. Kein wirklich entspannter Start in den neuen Verantwortungsbereich. Wir haben sie gefragt, wie sie ihre ersten Tage als amtierende Bürgermeister von Miesbach erlebt hat.

„Es macht richtig Spaß“

Frau Güldner, Miesbach hat wieder eine Bürgermeisterin. Wie war denn der Start in das neue Aufgabengebiet?

Es macht richtig Spaß, auch wenn es viel Neues mit sich bringt. Vor allem aber ist es eine schöne Geste von Bürgermeister Gerhard Braunmiller, dass er mir für zwei Wochen sein Rathaus anvertraut. Ich habe bereits ein paar Termine wahrgenommen, auszubildende Pflegehelfer begrüßt und am Mittwochabend die „ALB-Träume“ im Waitzinger Park eröffnet. Ich bin also voll involviert. Das ist spannend und schön.

„Da hat ein Rad ins andere gegriffen“

Und dazwischen noch ein bisschen Hochwasser. Wie war es, gewissermaßen mit einem Ausnahmezustand zu starten?

Ich hatte zugegebenermaßen nicht sehr viel zu tun. Gerhard Braunmiller war da, auch Dritter Bürgermeister Franz Mayer hat vorbeigeschaut. Die Abläufe stehen ja fest. Aber ich war bei der Lagebesprechung dabei und konnte mir ein Bild davon machen, wie die Abläufe in solch einer Situation sind. Da hat ein Rad ins andere gegriffen.

„Gebraucht hätte es das Hochwasser trotzdem nicht“

Beeindruckt?

Ja. Ich möchte vor allem Verwaltung und Einsatzkräfte ein großes Lob aussprechen, weil gut koordiniert und vernetzt gearbeitet haben. Es ist schön zu sehen, wie gut alle im Fall der Fälle zusammenarbeiten. Für mich war es auf jeden Fall ein interessanter Einblick und ein lehrreicher Tag. Fürs nächste Mal habe ich schon mal mehr Erfahrung. Aber gebraucht hätte es das Hochwasser trotzdem nicht.

Wie sieht sonst Ihr Tag so aus?

Ich lerne die verschiedenen Ämter gerade kennen und leiste Unterschriften. Und ich stelle fest, dass man von außen gar nicht die Arbeit sieht, die in einem Rathaus steckt.

Sie freuen sich also schon auf die zweite Vertretungswoche?

Ja. Es macht wirklich Spaß, und ich arbeite mit tollen Leuten zusammen. Ich fühle mich gut eingebunden und willkommen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kandidatin bei Miss Germany: Miesbacherin Marie-Christine Wolf sucht das Abenteuer
Kandidatin bei Miss Germany: Miesbacherin Marie-Christine Wolf sucht das Abenteuer
Zu viel Gewerbe für ein Boardinghouse: Verwaltungsgericht lehnt Projekt in Hausham ab
Zu viel Gewerbe für ein Boardinghouse: Verwaltungsgericht lehnt Projekt in Hausham ab
Rambo-Radler rammt Elfjährige und flüchtet - Kind verletzt zurückgelassen
Rambo-Radler rammt Elfjährige und flüchtet - Kind verletzt zurückgelassen
Kritik an Lärm von BRB-Zügen: Anwohner schreiben Brandbrief - Deutsche Bahn macht wenig Hoffnung
Kritik an Lärm von BRB-Zügen: Anwohner schreiben Brandbrief - Deutsche Bahn macht wenig Hoffnung

Kommentare