Bürgermeisterkandidat Hans Schönauer (rechts).

FWG Niklasreuth

Hans Schönauer wird Bürgermeisterkandidat

Irschenberg – Seit zwölf Jahren sitzt er im Irschenberger Chefsessel. Jetzt will es Hans Schönauer nochmal wissen. Die FWG Niklasreuth hat ihn zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. In die Gemeinderatsliste gesellen sich auch ein paar neue Gesichter.

Die Sache ist schnell erledigt. Und Hans Schönauer, 62, ist ein wenig gerührt. „Es freut mich, dass ich daheim so einen Rückhalt habe“, sagt er. „Das tut gut.“

Die FWG Niklasreuth hat Schönauer im örtlichen Feuerwehrstüberl einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Außerdem stellte sie eine Gemeinderatsliste auf. Franz Gasteiger leitete die Versammlung, unterstützt von Florian Ruml, dem ehemaligen FWG-Kreisvorsitzenden.

„Wir brauchen eine gute Mannschaft“, meinte der gelernte Maschinenbaumeister und ehemalige Berufsschullehrer Schönauer. Die Chancen für die FWG stünden gut, schließlich würden einige Plätze frei, nachdem gestandene CSU-Gemeinderäte wie Josef Harrasser, Gustav Huber und Christian Waldschütz nicht mehr antreten. Er selbst verzichtete auf einen Listenplatz, da es derzeit nicht nach einem Gegenkandidaten riecht. Auf die ersten Ränge setzte die FWG ihre amtierenden Gemeinderäte Franz Gasteiger, Klaus Kirchberger und Christine Gasteiger. Die restliche Liste wurde frei gewählt. Allerdings kam es gleich zwei Mal zur Stichwahl. Einmal auf Platz sieben zwischen Klaus Gasteiger und Sixtus Juffinger; und zwischen Hans Desl senior sowie Thomas Drexl um Platz 13. Am Ende entschied das Los. Auch drei Frauen und junge Gesichter gesellen sich in die Liste; die Jüngste ist Maria Lettenbichler (26).

Schönauer zeigte sich zufrieden mit der Aufstellung. Gemeinsam mit dem Team will er seine Ziele verfolgen. „Wir wollen eine Gemeinde bleiben, die finanziell so ausgestattet ist, dass sie selbstständig bleibt.“ Daher setze er auf Gewerbeansiedlung so wie jüngst mit einem FC-Bayern-Fanshop. Das spüle Steuern in die Kasse. Ansonsten will er sich in seiner neuen Amtszeit um marode Straßen kümmern, den Breitbandausbau und den Lärmschutz an der A 8 vorantreiben sowie sich gegen einen Tetrafunkmasten auf Gemeindegebiet wehren. Es gibt viel zu tun.

Marlene Kadach

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