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Bezirkstagspräsident Josef Mederer (l.) gratulierte (v.l.) den Übungsleitern Stephan Kaiser, Kerstin Eisenhammer, Oua lid Boulatar und Gerhard Klante. Über den ersten Platz beim Inklusionspreis freuten sich auch die Vorsitzende der SG Hausham, Natalie Grill, und Bürgermeister Jens Zangenfeind.  

Juryurteil: „Freundschaften weit über den Sport hinaus“

Inklusionspreis an SG Hausham überreicht  

Hausham - Für ihr Sportangebot erhielt die SG Hausham den Inklusionspreis. Die Jury war beeindruckt von dem Programm, das behinderte und nicht-behinderte Sportler zusammenbringt.

„Sport begeistert, Sport motiviert, Sport bringt Menschen zusammen und lässt Freundschaften entstehen.“ Mit diesen Worten würdigte Bezirkstagspräsident Josef Mederer die Preisträger des Inklusionspreises. Oben auf dem Podest stand die Sportgemeinschaft (SG) Hausham mit ihrer Sparte Handicap Integrativ.

Kindern und Jugendliche mit Behinderungen machen gemeinsam Sport mit Gleichaltrigen ohne Behinderungen. Das haben alle Gewinner des Inklusionspreises gemeinsam. Mederer: „Im Sportverein darf jeder Mensch sein, wie er ist.“ Besonders würdigte Mederer den Einsatz der Übungsleiter und der in den Vereinen ehrenamtlich tätigen Eltern. „Das bürgerschaftliche Engagement dieser vielen Menschen trägt zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei.“

Die SG Hausham erhielt 5000 Euro für ihren inklusiven Einsatz. Seit 2007 trainieren Menschen mit und ohne Behinderungen im Alter von sechs bis 18 Jahren gemeinsam verschiedene Sportarten. Entscheidend für die Teilnahme an einem Sportangebot ist nicht die Leistungsfähigkeit, sondern einzig dessen Neigung. „Ein beeindruckendes Programm“, urteilte die Jury. „In diesem Verein entstehen Begegnungen und Freundschaften, die weit über den Sport hinaus wirken.“

Die Jury wählte aus 73 Bewerbungen die besten aus. Vizepräsident Michael Asam: „Wir waren beeindruckt von den guten Wegen in Richtung Inklusion, die bereits beschritten werden.“

mm

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