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Mit rund 100 Gratulanten – darunter Kabarettist Gerhard Polt (vorne) – feierte die Radiologie Oberland am Mittwoch im Foyer des Krankenhauses ihr Jubiläum. Am Rednerpult: Roland Scheck, der die Praxis mit seinen Kollegen Volker Spieß und Thomas Sießmeier leitet. 

20 Radiologie Oberland

Moderne Technik zum Wohle der Patienten

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Seit 20 Jahren gibt es nicht nur das Krankenhaus Agatharied, sondern auch die dort ansässige Radiologie Oberland. Deren ärztliche Leiter feierten jetzt mit den Gründern, dem Team, den zuweisenden Kollegen und Patienten Jubiläum.

Agatharied – Im Foyer des Krankenhauses baten die Radiologen Roland Scheck, Volker Spies, Thomas Sießmeier und Christoph Egge am Mittwochabend zum Geburtstagsfest, um die erfolgreiche Entwicklung ihrer radiologischen und nuklearmedizinischen Versorgungspraxis zu feiern, die seit zwei Jahrzehnten im Krankenhaus Agatharied ansässig ist und eng mit diesem kooperiert. Im Kreis von 100 Gratulanten war auch der Neuhauser Kabarettist, Autor und Schauspieler Gerhard Polt, der das Institut mit zwei thematisch passenden Einlagen hochleben ließ, unter anderem aus seinem Programm „Ekzem Homo“.

Nebst dem Dank an die Gründer und Geburtshelfer gab es auch eine Rückschau. Etwa auf die radiologische Abteilung des ehemaligen Kreiskrankenhauses Tegernsee, aus der die Radiologie Oberland hervorgegangen ist. Als die Kreiskrankenhäuser vor zwei Jahrzehnten zu einem Haus an einem Standort zusammengezogen wurden, entschied man sich aus Kostengründen, die Radiologie als eigenständige, räumlich an die Klinik angeschlossene Praxis zu führen. Dass sich diese Entscheidung besonders positiv auf die fachliche Entwicklung der Praxis auswirkte, die mit hochmoderner Technik ausgestattet ist und Verfahren und Therapien in höchster Qualität und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft anbieten kann, legten Scheck, Spies, Sießmeier und Egge den Besuchern dar.

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Neben der Investition in Technik erlebte die Radiologie Oberland 2005 durch den zusätzlichen Standort in Holzkirchen einen weiteren Entwicklungsschub. Mittlerweile sind in Agatharied und Holzkirchen 16 Ärzte, 28 medizintechnische Mitarbeiter und 16 Verwaltungsmitarbeiter an der Rezeption tätig, außerdem fünf Azubis. „Alles Menschen, die Verantwortung übernehmen“, hieß es. Dass die Radiologie Oberland ein enormes Patienteneinzugsgebiet von Salzburg bis Fürstenfeldbruck hat, liegt unter anderem an den Spezialverfahren, die in Agatharied entwickelt wurden. An zahlreichen Fallbeispielen wurde die Methodenverschiebung in Richtung Computer- und Magnetresonanz-Tomografie, die Entwicklung in der Gelenkdiagnostik, bei der Untersuchung der weiblichen Brust (Mammografie und Mammosonografie), der Prostata, in der Darstellung von Blutgefäßen (Angiografie) sowie der Therapie von Schlaganfällen und Lungenembolien und in der Notfalldiagnostik, etwa nach Unfällen, dargestellt.

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Dabei stellten die vier Radiologen klar, dass der Erfolg einer Diagnose und Behandlung stets auf Kommunikation beruhe – mit dem Patienten, aber auch mit den zuweisenden Ärzten. Diese wurden gebeten, bei der Überweisung möglichst detaillierte Angaben zu machen. „Wir können eine ganze Menge beeinflussen, wenn wir wissen, um was es genau geht und somit die geeignete Untersuchung auswählen können“, sagte Scheck in Richtung der anwesenden Kollegen. Im Gegenzug stellt die Radiologie Oberland die Untersuchungsdaten schnell online und weiterverarbeitbar über ein Portal zur Verfügung, zu dem auch weltweit Gastzugänge eingerichtet werden können. Alles zum Wohle der Patienten.

Weil dies den Radiologen am Herzen liegt, spendeten sie 50 Euro für jeden anwesenden Geburtstagsgast an die Geriatrische Rehabilitationsklinik, die von der Krankenhaus Agatharied GmbH gebaut werden soll.

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