300 Haushamer begrüßen ihr neues Rathaus – Ehrengäste loben
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Begrüßungsrede: Bürgermeister Jens Zangenfeind (v.) lud die Haushamer zu einem Rundgang durch ihre neue Gemeindezentrale ein. Er versprach: „Wir werden für jeden da sein, der unsere Hilfe braucht.“
Einweihung des Haushamer Rathauses
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Viele Gäste und ein buntes Angebot: Die Einweihung des Haushamer Rathauses war ein großes Fest für die Bürger.
Einweihung des Haushamer Rathauses
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Rzehak: „tolle Gemeinde“

300 Haushamer begrüßen ihr neues Rathaus – Ehrengäste loben

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Rund 300 Haushamer Bürger nahmen am Samstag an der Einweihung ihres neuen Rathauses teil. Zahlreiche Ehrengäste waren gekommen, um ihnen dazu zu gratulieren.

Hausham – Rund 300 Haushamer Bürger nahmen am Samstag an der Einweihung ihres neuen Rathauses teil. So viele, dass die frisch angelegten Grünflächen und Blumenbeete auf dem Platz vor dem Rathaus mit Holzpodesten überbaut worden waren, damit die Neugierigen, die Ehrengäste und Vereinsabordnungen, die Projektbeteiligten, die Gemeindemitarbeiter, die Agatharieder Blaskapelle, der Haushamer Bergwachtgesang und das Buffet Platz fanden.

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300 Haushamer begrüßen ihr neues Rathaus – Ehrengäste loben

Nach dem Fanfareneinzug der Crachia Hausham zeichnete Bürgermeister Jens Zangenfeind in seiner Festrede die Entscheidungen nach, die das Rathaus in das ehemalige Gebäude der Kreissparkasse brachten. Und er sagte Danke: an Martin Mihalovits, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, an das Architekturbüro KPS Wagenpfeil, an die Mitarbeiter, die Mieter und die Nachbarn.

Der Rathauschef freute sich, dass die Kommunalverwaltung nun reichlich Platz habe und lobte die Punktlandung am 22. Juni, als die Arbeit in den neuen Räumen aufgenommen wurde: „So etwas funktioniert nur, wenn man gute Leute im Haus hat und alle zusammenhalten.“ Besondere erwähnte er den Bauhof, der zusätzlich zu seiner normalen Arbeit das Bürgermeisterbüro und die Personalküche ausbaute.

Zangenfeind dankte auch der älteren Generation: „Dass wir eine starke Ortsgemeinschafts sind und es uns gut geht, haben wir den Vorhergehenden zu verdanken, die die Basis für das geschaffen haben, was wir heute ernten können.“ Auch Landrat Wolfgang Rzehak lobte: „Ihr seid eine tolle Gemeinde. Ihr habt einen tollen Bürgermeister, tolle Leute und eine tolle Zukunft.“ Hausham sei – trotz seiner Wirtschaftskraft – eine der meist unterschätzten Gemeinden im Landkreis. Zu Unrecht, denn: „Ihr gebt nie auf und macht immer das Beste aus allem“, sagte Rzehak mit Blick auf das ehemalige, leer stehende Sparkassengebäude und jetzige Rathaus.

Zangenfeind verspricht: „Wir werden für jeden da sein, der unsere Hilfe braucht.“

Architekt Herbert Wagenpfeil ließ die „anspruchsvolle Aufgabe“, das Gebäude termingerecht zu sanieren, zu vergrößern, brandschutzmäßig und technisch zu ertüchtigen und auch den Wünschen des Bauherren und der Mitarbeiter gerecht zu werden, Revue passieren. Die Herausforderung lag in der Erweiterung des Sitzungssaals um 70 Quadratmeter, der Umgestaltung des ehemaligen Teehauses zum Trauungssaal, in der Statik, der Klimatechnik und der Brandanlage. Der Gemeindeverwaltung mit ihren 30 Angestellten stehen jetzt 1600 Quadratmetern zur Verfügung.

Dekan Michael Mannhardt und Pfarrerin Anika Sergel-Kohls weihten das Gebäude und den Gedenkstein, der ebenfalls zum neuen Rathaus mitgezogen ist. Mannhardt stellte klar: „Es braucht Mut zum Aufbruch. Man muss loslassen, um eine neue Heimat gewinnen zu können und weiter zu kommen.“ Er zollte dem Gemeinderat Respekt für die Entscheidung und hoffte, dass das Haus für die Gemeinde zum Segen werde.

Pfarrerin Anika Sergel-Kohls gemahnte, es in Kameradschaft, in gegenseitiger Rücksichtnahme und im Zusammenstehen der vorhergehenden Generationen gleich zu tun, damit man gemeinsam und offen für Neues in die Zukunft gehen könne.

Zangenfeind versprach: „Wir fühlen und als Dienstleister und werden für jeden da sein, der unsere Hilfe braucht.“ Er lud alle Anwesenden zum Rundgang durch die neuen Räume ein und forderte alle auf, ihre Meinung, Ideen und Kritik für das neue Ortskonzept einfließen zu lassen. Dafür war eigens ein Info-Stand vor dem Rathaus aufgebaut worden.

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