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Bitte zahlen: der neue Parkscheinautomat am Huberspitz-Parkplatz.

Zielgruppe sind Übernachtungsgäste des Almbads

Automat am Huberspitz: Erster gebührenpflichtiger Parkplatz in Hausham

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Vor wenigen Wochen hat die Gemeinde Hausham ihren ersten Parkscheinautomaten in Betrieb genommen. Er steht am Wanderparkplatz am Fuß der Gindelalmstraße.

Hausham – Es ist eine kleine Premiere. Vor wenigen Wochen hat die Gemeinde Hausham ihren ersten Parkscheinautomaten in Betrieb genommen. Er steht am Wanderparkplatz am Fuß der Gindelalmstraße. Ein 24 Stunden-Ticket kostet drei Euro, erklärte Bürgermeister Jens Zangenfeind (FWG) nun im Gemeinderat. Die Höchstparkdauer ist auf vier Tage beschränkt. Ein Dauerparkplatz für Wanderer also?

Tatsächlich handelt es sich bei der Hauptzielgruppe der Gebührenpflicht nicht um Einheimische, die einen Nachmittagsspaziergang am Huberspitz unternehmen wollen, sondern um die Gäste des dort beheimateten Almbad, betonte Zangenfeind. Nicht nur für Seminare sei das gut geführte Haus beliebt, sondern auch für Hochzeiten. Zwei Drittel der pro Jahr rund 130 Eheschließungen in Hausham würden bereits im Trauzimmer am Huberspitz vorgenommen.

Da die Gemeinde rund 180 000 Euro in die nicht zuletzt von den Shuttle-Bussen des Almbads frequentierte Bergstraße investiert habe, könne man nun zumindest einen Teil über die Gebühren refinanzieren. Diese würden sich ohnehin in einem moderaten Rahmen bewegen. „Die Münchner freuen sich, dass es nur drei Euro sind“, meinte Zangenfeind schmunzelnd. Einheimische, Spaziergänger oder Wanderer könnten den auch weiterhin kostenfreien Parkplatz am Alpengasthof Glück Auf nutzen. Dieser sei über den Serpentinenweg ans Huberspitzgebiet angeschlossen.

Um die Einhaltung der Gebührenpflicht überwachen zu können, segnete der Gemeinderat die erforderliche Verordnung einstimmig ab. Thomas Danzer (SPD) machte sich dafür stark, einen Hinweis auf den Glück Auf-Parkplatz anzubringen. „Sonst wird die Alpenstraße zugeparkt.“ Überhaupt sollte die Gemeinde über ein Parkleitsystem nachdenken. Dies sei in Arbeit, sagte Zangenfeind. „Der Verkehr ist Teil des Ortsentwicklungskonzepts.“

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