1. Startseite
  2. Lokales
  3. Miesbach
  4. Hausham

B307/Hausham: Vollsperrung endet wohl einige Tage früher

Erstellt:

Von: Christian Masengarb

Kommentare

Bald vorbei: Freitag wird die Vollsperrung der B 307 spätestens aufgehoben. Vielleicht ein, zwei Tage früher.
Bald vorbei: Freitag wird die Vollsperrung der B 307 spätestens aufgehoben. Vielleicht ein, zwei Tage früher. © TP

Die Vollsperrung der B 307 in Hausham könnte nach aktuellem Stand früher aufgehoben werden als ursprünglich geplant. Eine Ampel wird danach aber bleiben.

Hausham – Die Vollsperrung der B 307 in Hausham könnte nach aktuellem Stand früher aufgehoben werden als ursprünglich geplant. Laut einer Pressesprecherin des Staatlichen Bauamts Rosenheim liegt die Baustelle vor allem wegen des sehr trockenen Wetters gut im Zeitplan. Weder die bis Freitag angekündigte Vollsperrung noch die bis Ende September angesetzte Gesamtmaßnahme müssten verlängert werden. Für die Vollsperrung bestehe die Hoffnung „ein oder zwei Tage früher fertig“ zu werden. Ob das klappt, entscheidet sich heute oder morgen.

Lesen Sie auch: Weil keiner mehr hinkommt: Agip-Tankstelle in Hausham zur Schließung gezwungen

B307/Hausham: Vollsperrung endet wohl einige Tage früher

Wie berichtet, wird der Verkehr derzeit großflächig um Hausham geleitet, weil die B 307 seit Anfang August vollständig gesperrt ist. Nach der Verlegung des Haushamer Bahnübergangs hatte das Bauamt von März bis August zunächst Anschlüsse und Leitungen für Wasser, Gas, Strom, Telefon und Glasfaser verlegen sowie zwei Querungsinseln, einen Geh- und Radweg und einen reinen Gehweg anlegen lassen. Die während der Vollsperrung durchgeführten Asphaltierungsarbeiten an der südlichen Schlierseer Straße sowie Pflasterarbeiten für den nordostseitigen Geh- und Radweg stehen vor dem Abschluss. Anschließend folgen Markierungsarbeiten.

Kritik, das Bauamt hätte die Maßnahmen früher abschließen müssen, weist die Sprecherin zurück. Ein Leser, den der Umweg über das Leitzachtal jeden Tag zweimal eine halbe Stunde kostet, hatte in einer Zuschrift an unsere Zeitung etwa eine Bauzeit von mehr als sechs Arbeitstagen als „reine Schikane“ bezeichnet und Wochenendarbeiten gefordert. Darauf angesprochen sagt die Sprecherin, das Bauamt habe zum Schutz der Anwohner bewusst tagsüber an Wochentagen gearbeitet. Wegen der Nähe zu Wohnungen sei dies sinnvoll. „Bitte bedenken Sie, dass es sich um teils lärmintensive Arbeiten handelt, die mit schwerem Gerät durchgeführt werden.“

Auch nach dem Ende der Vollsperrung dürften in Hausham Verkehrsbehinderungen bleiben. Laut der Bauamtsprecherin kommen während der Restarbeiten tageweise Ampeln zum Einsatz. Die betroffene Strecke werde jedoch deutlich kürzer als der derzeit gesperrte Abschnitt sein. Auch der Bahnübergang bleibe offen.

Auch interessant

Kommentare