Bundesregierung: Deutsches Todesopfer bei Anschlag in Kabul

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Andreas Händl Gratuliert Jens Zangenfeind zum bestandenen Leistungsabzeichen.

Bürgermeister Zangenfeind darf jetzt Feuerwehrmann

Interview: So habe ich mich bei der Prüfung gefühlt

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Hausham – Bürgermeister Jens Zangenfeind hat bei der Feuerwehr Agatharied das Leistungsabzeichen Wasser abgelegt. Uns erzählt der frische Feuerwehrler, wie es ihm dabei ging.

Herr Zangenfeind, herzlichen Glückwunsch zum Leistungsabzeichen. War die Prüfung schwer?

Zangenfeind: Vielen Dank. Das Abzeichen in Bronze war nicht einfach, aber unsere Gruppe hat es geschafft. Aufwendig war vor allem das Üben.

Warum?

Zangenfeind: Wir haben an vier Abenden geprobt – jedes Mal von 19 bis gut 23 Uhr. Das war mir so auch nicht bewusst, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute nach einem normalen Arbeitstag in ihrer Freizeit noch mal einen halben Arbeitstag dranhängen. Erstaunlich fand ich auch, dass sehr viel Kleinarbeit anfällt. Das ist alles zeitintensiv.

Wie ging es Ihnen bei der Prüfung? Hat jeder Griff gepasst?

Zangenfeind: Die Prüfung war ziemlich ungewohnt. Eigentlich habe ich ja mal gedacht, dass für mich die Zeit der Prüfungen vorbei ist (lacht). Spannend wird es dadurch, dass die gesamte Truppe durchfällt, wenn nur einer einen Fehler macht. Aber es ist ja gut gelaufen. Auch wenn es für mich nicht nur um das Abzeichen ging, sondern darum, mit den Leuten in Kontakt zu kommen.

Was war für Sie dabei am schwersten?

Zangenfeind: Dass man bei der gesamten Prüfung nichts sagen darf – nur Kommandos, aber keine Kommentare. Das war ungewohnt für mich.

Wie kam es dazu, dass Sie mit der Feuerwehr Agatharied geprobt haben?

Zangenfeind: Zu meinem Amtsantritt im Jahr 2014 hat mir jede Feuerwehr eine Uniformjacke überreicht – verbunden mit der Bemerkung, dass es schön wäre, wenn ich diese bei den Hauptversammlungen tragen würde. Bei der Versammlung in Agatharied hatte ich die Jacke an. Da hat man dann gemeint, dass es schön wäre, wenn da auch ein Abzeichen dranstecken würde. So kam es zu meiner Teilnahme – was zeitlich nicht ganz einfach war mit meinen Abendterminen. Aber mein Büro hat das hervorragend geplant.

Gibt es etwas, das vor allem für den Bürgermeister interessant war?

Zangenfeind: Ja, die Gewissheit, dass die Feuerwehr mit dem Material sorgsam umgeht. Die Gemeinde nimmt viel Geld in die Hand, um beide Wehren auszustatten. Da ist es schön zu sehen, dass die Ausrüstung sehr gepflegt wird. Das gilt auch für die Fahrzeuge.

Werden künftig Gemeinderatssitzungen unterbrochen, weil der Bürgermeister zum Einsatz muss?

Zangenfeind: Nein, dazu kann ich zu wenig. An anderer Stelle kann ich besser helfen. Aber wenn bei einem Hochwasser viele Leute gebraucht werden, kommen sie auf mich zurück.

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