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Das ist geplant: „Wohnen für Familien am Huberspitzweg“ (2), „Wohnen für Familien an der Huberbergstraße (4) sowie das Projekt der Lebenshilfe (3). Nicht bebaut wird die Fläche an der Schlierach (1).

Einheimischenprogramm und Lebenshilfe

Drei Bebauungspläne, ein klares Votum: Startschuss für Abwinkl gefallen

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Der Startschuss ist gefallen. Einstimmig hat der Gemeinderat Hausham den Aufstellungsbeschluss für die drei Bebauungspläne in Abwinkl gefällt. Es gibt aber noch einen Knackpunkt.

Hausham – Keine 24 Stunden war die Infoveranstaltung her, da war das mögliche Baugebiet in Hausham-Abwinkl schon wieder Thema. Nachdem im Alpengasthof Glück Auf die Bürger das Wort hatten, waren nun die Gemeinderäte am Zug. Sie mussten den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan für das Einheimischenwohnen und das neue Haus Bambi der Lebenshilfe fällen.

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Eigentlich handelt es sich sogar um drei Bebauungspläne, erklärte Architekt Herbert Wagenpfeil. Einer beschreibt das „Wohnen für Familien am Huberspitzweg“, wo auf einem 6000 Quadratmeter großen Grundstück 13 Parzellen für sechs Doppelhäuser und ein Einfamilienhaus entstehen sollen. Der Bereich soll als „allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen werden, wodurch grundsätzlich wegen des benachbarten Alpengasthofs Glück Auf auch kleineres Gewerbe möglich sei.

Plan Nummer zwei trägt den Namen „Wohnen für Familien an der Huberbergstraße“; ein 9800 Quadratmeter großes, reines Wohngebiet mit 23 Parzellen für acht Doppel- und sieben Einfamilienhäuser. Außer Wohnen könnten höchstens Nutzungen für kulturelle oder kirchliche Zwecke zugelassen werden.

Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan soll derweil der Lebenshilfe ein neues Zuhause ermöglichen. 7900 Quadratmeter stehen für den Ersatzneubau des Haus Bambi mit Plätzen für 18 Kinder und Jugendliche mit schwersten und mehrfachen Behinderungen, eine Wohneinrichtung für sechs bis acht Erwachsene mit Behinderung und Räume für Offene Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Während die anderen beiden Bebauungspläne im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden sollen, ist für das Grundstück der Lebenshilfe eine Änderung im Flächennutzungsplan notwendig. Aktuell ist hier laut Bauamtsleiterin Petra Sperl eine landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Diese soll in ein „Sondergebiet Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderung“ umgewandelt werden.

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Wagenpfeil wies noch auf einen „Knackpunkt“ zur Erschließung hin. Laut vorliegender Planung seien nur die beiden Wohnbaugebiete „autark“ verwirklichbar, das Projekt der Lebenshilfe sei allerdings vom geplanten Pumpwerk im Wohngebiet an der Huberbergstraße abhängig. „Die Lebenshilfe alleine durchbringen können wir mit dieser Koppelung nicht“, warnte Wagenpfeil.

Bürgermeister Jens Zangenfeind (FWG) sah dies nicht ganz so dramatisch. Die Empfehlung der Experten sei es gewesen, die Pläne wie vorgestellt auszuweisen. Sie würden auf die geografische Lage und die unterschiedliche Nutzung der Grundstücke abstellen. „Wir sind für diese Phase ohnehin schon untypisch weit“, sagte Zangenfeind. Letztlich handle es sich ja nur um einen Aufstellungsbeschluss. Änderungen seien noch jederzeit möglich.

Die Gemeinderäte teilten diese Ansicht. Alle Beschlüsse fielen einstimmig und ohne Diskussion. Wagenpfeil regte dennoch an, auf dem Gelände der Lebenshilfe sicherheitshalber ein eigenes Pumpwerk im Plan auszuweisen. „Sonst fahren wir gleich an die Wand.“ Zangenfeind nickte: „Das macht Sinn.“ Bei den Gemeinderäten bedankte sich der Rathauschef für die breite Unterstützung und das klare Startsignal. Er wies aber auch darauf hin, dass der Weg zum Baugebiet noch lang ist. „Das wird uns noch monatelang beschäftigen.“

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