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Anstelle des Parkplatzes soll hier an der Brentenstraße, nahe der Lebenshilfe (links), eine Garage mit Lagerfläche für das Rote Kreuz entstehen. In der Halle auf dem ehemaligen Deponie-Gelände, wo die BRK-Fahrzeuge bisher stehen, riecht es unangenehm.

Der Gemeinderat hat dem Vorhaben zugestimmt.

Ein Domizil für die teuren Rettungs-Flitzer

Die Einsatzfahrzeuge sind teuer und wichtig, aber völlig unzulänglich untergebracht. Die Rotkreuz-Bereitschaft sowie die Bergwacht Hausham planen deshalb den Bau einer gemeinsamen Garage.

Hausham – Essen soll ja appetitlich sein – auch das vom Roten Kreuz, etwa für Einsatzkräfte. Dumm, wenn das Material der Feldküche einen unappetitlichen Geruch verströmt. Bei der Rotkreuzbereitschaft Hausham, die unter anderem eben auch für die Verpflegung bei Großeinsätzen zuständig ist, droht genau dies zu passieren. Wie Bereitschaftsleiter Günter Montag dem Gemeinderat berichtete, muss das Rote Kreuz derzeit seinen Versorgungs-Lkw in einer Maschinenhalle auf dem ehemaligen Deponie-Gelände lagern. Dort riecht es nicht immer angenehm, und die Feldplanen würden allmählich diesen Geruch – also den der Maschinenhalle, in der auch Holz des Abfallunternehmens Vivo lagert – annehmen, so Montag.

Der Bereitschaftsleiter war zusammen mit dem Zweiten Bergwacht-Vorsitzenden Hubert Gruber in den Gemeinderat gekommen, um dort den Bedarf nach einer weiteren Unterstellmöglichkeit für Spezialfahrzeuge zu erläutern. Beantragt ist ein Carport, treffender wäre wohl der Begriff Garage mit ausreichend Lagerfläche. 26 Meter soll sie lang werden, sechs Meter breit und 5,30 Meter hoch (First). Stehen soll das Gebäude unweit des Domizils vom BRK und gleich gegenüber der Bergwacht an der Brentenstraße. Das schmale Grundstück gehört der Gemeinde, weil es aber so eng ist, muss die Lebenshilfe nebenan Abstandsflächen übernehmen, um den Bau zu ermöglichen. Laut Bürgermeister Jens Zangenfeind (FWG) haben diesbezüglich schon Gespräche stattgefunden, bei denen die Lebenshilfe auch Interesse an einer Anmietung der beiden Stellplätze signalisiert hat, die für die Gemeinde selbst in der Garage vorgesehen sind. Wie Zangenfeind auf Anfrage mitteilt, liegen die Kosten bei grob geschätzt 150 000 Euro, der Gemeindeanteil liegt bei rund 20 000 Euro.

Für das BRK würde damit der zeitaufwändige Weg hoch zum Brenten – pro Einsatz eine Stunde mit allem drum und dran – entfallen. Die Straße sei im Winter schwer zu befahren, und die Zufahrt zur Halle noch nicht einmal geräumt, so Montag im Gemeinderat. Zudem bestehe nicht einmal ein richtiger Mietvertrag. Den Lkw im bestehenden Garagengebäude an der Brentenstraße unterzubringen, funktioniert nicht. Es ist schlichtweg zu hoch.

Für die Bergwacht erklärte Hubert Gruber die Situation. Die Bereitschaft hat drei Garagen, aber vier Fahrzeuge. Darunter das Technikfahrzeug, das umfangreich ausgestattet ist (GPS, Internet, diverse Funkausstattung) und auch in den Nachbarlandkreisen zum Einsatz kommt. Der Gesamtwert liege bei 250 000 bis 300 000 Euro, so Gruber. In den vergangenen beiden Wintern sei es privat untergestellt gewesen, was kein Dauerzustand sein kann. „Wir müssen damit ja üben und es warten“, so Gruber.

Der Gemeinderat sprach einstimmig sein Einvernehmen mit dem Vorhaben aus. Als nächstes geht der Bauantrag ans Landratsamt. Laut Zangenfeind könnte der Bau nächstes Frühjahr über die Bühne gehen. Die teuren und wichtigen Fahrzeuge würden dann endlich besser zugänglich für die Einsatzkräfte untergestellt sein.

Daniel Krehl

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