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Willkommen in den neuen Räumen: Gerhard Gegenfurtner, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, begrüßte die Gäste (l.) und Mitarbeiter (r.) bei der Eröffnung der Geschäftsstelle in Hausham.

„Kein anderer Standort im Umkreis kann uns das Wasser reichen.“

Filiale der Zukunft: Das erwartet die Haushamer Sparkassenkunden

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Die neue Sparkassenfiliale in Hausham hat ab sofort geöffnet. Die Technik wurde aufgerüstet, löst die Mitarbeiter aber nicht ab. Wir zeigen, was die Kunden erwartet.

Hausham – Während die Mitarbeiter schweigend den Grußworten lauschten, spuckten die Automaten piepsend und ratternd die ersten Geldscheine und Kontoauszüge aus. Schon bei der Eröffnung der neuen Sparkassengeschäftsstelle an der Tegernseer Straße in Hausham zeigte sich, wie ein Großteil der Kunden heutzutage seine Bankgeschäfte erledigt. Die Technik übernimmt die Routineaufgaben, der Mensch die individuelle Beratung, wo sie gewünscht ist. Genau auf diese Kombination ist die neue Filiale ausgerichtet, erklärte Geschäftsstellenleiter Jörg Quicker stolz. „Das ist der Beginn einer neuen Ära. Kein anderer Standort im Umkreis kann uns das Wasser reichen.“

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Dabei sind die modernen Räume vor allem eines: deutlich kleiner. 1000 Quadratmeter standen an der Schlierseer Straße zur Verfügung, im früheren Getränkemarkt an der Tegernseer sind es nur noch 250. An der Mitarbeiterzahl von zehn habe sich aber nichts geändert, betonte Kreissparkassen-Vorstandsmitglied Gerhard Gegenfurtner. „Wir reduzieren hier also nur die umbaute Luft, nicht aber unser Personal und den Service.“ Das Motto laute „digital und persönlich“ und sei Vorbild für den zukunftsfähigen Umbau weiterer Filialen. Multifunktionale Großbildschirme und ein Lounge-Bereich sollen Beratungstermine entspannter und dennoch informativer gestalten.

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Nicht die erste Sparkassen-Innovation, die von Hausham ausgeht. In den 1960er-Jahren habe man hier als eines der ersten Geldinstitute im Landkreis die bargeldlose Gehaltszahlung eingeführt, nachdem das Bergwerk die Löhne nicht mehr bar aushändigen wollte. Zwischenzeitlich existierten in Hausham sogar vier Sparkassen-Filialen gleichzeitig. Das änderte sich mit der Eröffnung des Neubaus an der Schlierseer Straße im Jahr 2002.

Mit dem erneuten Wechsel wird nun der Weg frei für die Vorbereitung des Umzugs des Haushamer Rathauses im Jahr 2019. „Wir freuen uns auf unser neues Zuhause“, sagte FWG-Gemeinderätin Marlies Fellermeier-Liebl in Vertretung von Bürgermeister Jens Zangenfeind. Das Nachrücken der Gemeinde mache es erträglicher, dass die Sparkasse nun ein Stück von St. Anton weggerutscht sei, fügte Pfarrer Michael Mannhardt schmunzelnd an.

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Dann segnete er mit der evangelischen Vikarin Marie-Christin Noller die neuen Räume und hängte ein Kreuz an die Wand. Dies soll die Mitarbeiter daran erinnern, stets vertrauensvoll mit dem Geld der Kunden umzugehen. Noller zitierte dazu frei eine bekannte, witzige Sparkassenwerbung: „Seien Sie einfach Spießer.“

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