Terrorverdacht bei Messerattacke in Finnland - Zwei Tote und sechs Verletzte

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Die Gemeinde legt vor: Einen symbolischen Scheck im Wert von 3000 Euro überreichte Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind (r.) an (v.l.) Sascha Dombrowsky, Norbert Sprenger und Florian Gottstein vom Förderverein Notarztgruppe Schlierach-Leitzachtal.

Förderverein Notarztgruppe erhält Scheck der Gemeinde

Starthilfe für „Herzschlag“

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Für neue Diagnosegeräte in Rettungswagen hat die Gemeinde Hausham der Notarztgruppe Schlierach-Leitzachtal jetzt 3000 Euro gespendet. Sie leistet damit Starthilfe.

Hausham – Muss ein Intensivpatient in eine andere Klinik verlegt werden, herrscht Hochspannung im Krankenwagen. Schon die kleinste Veränderung der Vitalwerte kann auf eine lebensbedrohliche Situation hindeuten. Um diese rechtzeitig erkennen zu können, sind die Ärzte auf modernste Diagnosegeräte angewiesen. Doch nur die wenigsten Fahrzeuge sind damit ausgestattet. „Die Sonden sind schon im Patienten drin, aber wir können sie im Auto nicht anschließen“, erklärt Arzt Dr. Sascha Dombrowsky, Kassier des Fördervereins Notarztgruppe Schlierach-Leitzachtal. Das wollen die Vereinsmitglieder nun mit ihrem neuen Projekt „Herzschlag“ ändern. Zwischen 40 000 und 45 000 Euro an Spenden wollen sie sammeln, um einen Notarzt- und einen Rettungswagen mit den Geräten des Typs „Corpuls 3“ aufzurüsten.

Unter ihrem neuen Vorsitzenden, Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind, hätten sie sich an dieses ehrgeizige Vorhaben herangetraut, sagte Dombrowsky. Gemeinsam mit den Zweiten Vorsitzenden Norbert Sprenger und Florian Gottstein stellte der Arzt die Vorteile der neuen Geräte im Haushamer Gemeinderat vor. Dank der Möglichkeit einer Blutdruckmessung direkt in den Gefäßen und der Diagnose des Kohlenmonoxidgehalts „unblutig“ per Fingersensor – letzteres ist vor allem bei Brandopfern gefragt – leiste das Corpuls 3 viel mehr als ein herkömmliches EKG. Weil die öffentliche Hand die teuren Kästen aber nicht in erforderlicher Zahl vorhalten könne, müsse der Verein selbst für die Anschaffung aufkommen, erklärte Dombrowsky. „Bis wir sowas vom Innenministerium bekommen, ist es oft schon zehn Jahre lang Standard.“

Die erste Spende erhielt der Förderverein direkt im Sitzungssaal. Zangenfeind überreichte seinen Vorstandskollegen einen Scheck der Gemeinde in Höhe von 3000 Euro. „Bei unseren hohen Verlegungszahlen braucht man heute fahrende Intensivstationen“, sagte der Bürgermeister. „Das Geld kommt auf direktem Weg den Patienten zugute.“

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