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Hier sollen bald 55 Kinder betreut werden: Das Gelände der Argulakirche in Hausham, die abgerissen werden wird.

„Sehr günstige Lage“

Hausham: 55 neue Plätze für Kinderbetreuung geplant

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Der Haushamer Gemeinderat hat den Bedarf für das geplante Kinderhaus am Agatharieder Weg auf 55 Plätze festgesetzt: 20 Plätze für eine Kinderkrippe und 35 für einen Kinderhort.

Hausham – Der Haushamer Gemeinderat hat den Bedarf für das geplante Kinderhaus am Agatharieder Weg einstimmig auf 55 Plätze festgesetzt: 20 Plätze für eine Kinderkrippe und 35 für einen Kinderhort. Wie berichtet, hatte die Gemeinde im Juni 2018 beschlossen, ein knapp 1100 Quadratmeter großes Teilstück des Areals von der Evangelisch-Lutherischen Kirche zu kaufen. Diese will sich von der Argulakirche trennen, die derzeit auf der betreffenden Fläche steht. Im Oktober solle dort der letzte Gottesdienst stattfinden, danach die Kirche abgerissen werden, sagte Bürgermeister Jens Zangenfeind (FW). Für die Gemeinde sei das Grundstück in „sehr günstiger Lage“ – unmittelbar neben der Grund- und Mittelschule sowie nahe der Turnhalle – wertvoll, um Bedarfslücken in der Kinderbetreuung zu schließen.

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Hausham: 55 neue Plätze für Kinderbetreuung geplant

Die Bedarfsfestsetzung war der nächste Schritt auf diesem Weg. Nach dem Bayerischen  Kinderbildungs- und
-betreuungsgesetzes (BayKiBigG) muss die Gemeinde den Bedarf für Kinderbetreuungsplätze festlegen. Ausgehend davon kann sie Fördermittel beantragen. Mit den geplanten 55 Plätzen wären 450 Quadratmeter förderfähig und mindestens 60 Prozent der derzeit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro, berichtete die Verwaltung.

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Diese Zahlen können sich noch ändern, betonte Zangenfeind. Es gebe noch nicht einmal ein beauftragtes Planungsbüro. Es gehe erst einmal darum, einen Antrag zu stellen und zu schauen, „was dabei rauskommt“ – denn die Frist dafür laufe Ende August ab. Dann könne man weitere Schritte ergreifen.

Entsprechend langfristig sei der weitere Zeitplan, sagte der Bürgermeister. In den nächsten Monaten sei auf keinen Fall mit einem Baubeginn zu rechnen. Werde die Förderung bewilligt und entscheide sich die Gemeinde für die Umsetzung, würden frühestens im übernächsten Jahr die Bagger anrücken. Zangenfeind: „Das Projekt wird uns noch eine Zeit begleiten.“

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