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Das große Prinzenpaar Prinzessin Kristin I. und Prinz Roman I. bei der Elferratssitzung der Crachia Hausham.
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Das große Prinzenpaar Prinzessin Kristin I. und Prinz Roman I. bei der Elferratssitzung der Crachia Hausham.
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Elferratssitzung der Crachia Hausham
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Ausgefeilte Choreografie des Nachwuchses bei der Elferratssitzung der Crachia Hausham.
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Der Fanfarenzug bei der Elferratssitzung der Crachia Hausham.
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„Die Förderturm“ spricht bei der Elferratssitzung der Crachia Hausham.
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Das Kinderprinzenpaar Leonie I. und David I. bei der Elferratssitzung der Crachia Hausham
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Das Kinderprinzenpaar Leonie I. und David I. bei der Elferratssitzung der Crachia Hausham.

Crachia eröffnet den Fasching in Hausham mit einem Marathon

„Hausham z’erscht!“

Mit einem Feier-Marathon bis zum Morgengrauen ist die Crachia Hausham in die kurze Faschingssaison 2017/18 gestartet. Bei der Elferratssitzung wurde auch das Geheimnis gelüftet, wer die Prinzenpaare sind. 

Hausham – Das Geheimnis um das Faschingsprinzenpaar der kommenden Saison ist gelüftet: Um 1.16 Uhr in der Nacht stürmen Prinzessin Kristin I. alias Kristin Spreider und Prinz Roman I. alias Roman Nowotny sowie das Kinderprinzenpaar Leonie I. alias Leonie Müller und David I. alias David Schaberth strahlend auf die Bühne im Alpengasthof Glück Auf. In den fünf Stunden davor erlebten die Zuschauer bei der Elferratssitzung eine kraftvolle Show, bei der Sketche und Tanz geschmeidig ineinander griffen. Der Feueralarm sorgte für eine Schrecksekunde.

Das Sahnehäubchen setzte Carolin Schmid der 58. Elferratssitzung auf: Als „Die Förderturm“ gab sie dem Wahrzeichen Haushams in der Büttenrede eine Stimme. „Mei“, wenn man den ganzen Tag bloß „bled“ in der Gegend umeinander stehe, falle einem soviel Schmarrn ein. Wie das wohl wäre, wenn Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind sich aufführen würde wie US-Präsident Trump? Er würde wohl skandieren „Hausham z’erscht, nachher erst Schliersee“. Von Tegernsee brauche man gar nicht erst zu reden: „Da bauen wir eine Mauer. Eine große Mauer. Über Kirchbichl, Huberspitz, Neureuth.“ Überhaupt scheine eine „provozierende Art“ heutzutage in der Politik gut anzukommen. Aufregen helfe da nicht, „dadurch wern de Deppen aa ned gscheider“. Zumindest soll der Haushamer Friedhof „Parkcharakter“ erhalten. Sei doch schön, wenn man etwas hat, „auf des ma si gfrein konn“. Unter Jubel stülpte Schmid sich ein Modell der Kuppel des Förderturms über den Kopf und wurde mithilfe eines Hubwagens auf einer Palette abtransportiert.

Die Tanz- und Showgarde lieferte ein Spektakel. Erotisch, mystisch. „War das ein Hammer“ versetzte Matthias Müller als Leiter der Elferratssitzung. Ein Feuerwerk zündeten auch die Teenies und standen damit der Tanz- und Showgarde in Sachen Dynamik in nichts nach. Mitreißende Choreografie und funkelnde lilafarbene Kostüme. Überhaupt ist Lila eine Farbe der Saison. Prinzessin Kristins Kleid und der Orden sind in dieser Farbe gehalten. Apropos Kostüme: Gabriele Wettig würde extra auf die Bühne gebeten. Seit Jahren fertigt sie fast ausnahmslos alle Gewänder und bekam dafür einen Orden. Tom Leidgschwendtner ist derweil seit 30 Jahren „Crachianer durch und durch“ und Elferrat, „so lange wie noch keiner zuvor“. Dafür erhielt er unter nicht enden wollendem Jubel den ersten Verdienstorden der Crachia und trägt von nun an als einziger im Elferrat ein goldenes Gillet. Heuer neu im Elferrat ist Werner Geltinger, der auf Toni Strim folgte.

Funkenmariechen Jennifer Hein drehte Pirouetten quer über die Bühne. Echte Funken gab es glücklicherweise nicht, auch wenn es kurzzeitig danach aussah: Feueralarm schellte los, der Saal musste geräumt werden, Feuerwehr und Rettungswagen rückten an. „Mei, jetzt wird sich’s bis vier in der Früh hinziehen“, kommentierte ein Besucher draußen vor der Tür beim Warten. Es sollte nur eine kurze Unterbrechung werden, es handelte sich um Fehlalarm.

So oder so verlangt die Haushamer Elferratssitzung Mitwirkenden wie Besuchern traditionell einiges an Kondition ab. Um 1.30 Uhr endete der offizielle Teil, um 7 Uhr früh sperrte Crachia-Präsident Alexander Thamm nach der „internen Aftershow-Party“ den Saal zu und freute sich über den „hervorragenden“ Faschingsauftakt. Alle vier Sitzungen sind ausverkauft.

Johanna Wieshammer

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