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Mehr Platz für Radler bietet der verbreiterte Weg zwischen dem Bahnhof Agatharied und Hausham.

Höhe Agatharied

Haushamer Bauhof verbreitert Radweg am Bahngleis 

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Agatharied - Eine gute Nachricht für Radler: An der Stelle ist es früher schon mal ziemlich eng geworden. Jetzt hat die Gemeinde die Engstelle entschärft.

Wenn auf einer Hauptverkehrsachse kein Begegnungsverkehr möglich ist, wird’s gefährlich. Tatsächlich ist es auf dem Radweg vom Agatharieder Bahnhof Richtung Schliersee gerne mal richtig eng zugegangen. Während sich die Radler zwischen Bahngleis und Böschung nur mit Müh und Not aneinander vorbeiquetschen konnten, sorgte die schlechte Sicht im dichten Wald bis zur Einmündung in den Forstweg zum Kasten für so manches scharfe Brems- und Ausweichmanöver. Ein unbefriedigender Zustand für einen vielgenutzten Rad- und Spazierweg.

Zu dieser Ansicht sind auch Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind und sein Stellvertreter Josef Schaftari gelangt. Beide sind gerne mit dem Radl unterwegs und beide baten den Bauhof darum, den Weg zu verbreitern. Weil ein Teil der Böschung zu einem angrenzenden Bauernhof gehört, fragte Bauhof-Chef Christian Freiwang zunächst den Landwirt um Erlaubnis. Der hatte nichts gegen die Maßnahme einzuwenden, sagt Freiwangs Stellvertreter Christian Antretter.

Also schnitten die Männer zuerst die Büsche neben dem Bahngleis zurück, gruben die Erde ab und füllten dann Kies auf. Aus einem nicht mal einen Meter schmalen Pfad ist dadurch ein knapp 1,40 Meter breiter Radweg geworden. „Noch breiter wär’s nicht gegangen“, erklärt Antretter. Im gemeindeeigenen Wald lichteten er und drei seiner Kollegen die Bäume aus und sorgten auch hier für mehr Sicherheit für Radler und Fußgänger. Vier Tage lang dauerten die Arbeiten, teilweise war der Weg in dieser Zeit gesperrt. Sobald der Bauhof wieder Luft hat, werden auch noch ein paar große Wurzeln entfernt. Eine Sperrung ist dabei laut Antretter aber nicht mehr nötig.

Dass sich der Aufwand gelohnt hat, daran hat er keinen Zweifel. „Viele Leute haben angerufen und sich bedankt“, sagt Antretter stolz. Und auch am Weg selbst ist abzulesen, berichtet er schmunzelnd, dass die Radler die nun deutlich komfortablere Verbindung zwischen Agatharied und Hausham bereits für sich entdeckt haben. „Die Strecke ist schon wieder ganz schön ausgefahren.“

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