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Nur ein kleiner Teil des großen Helferkreises: (v.l.) Barbara Neuert, Elfriede Auer, Karlheinz Seybold, Reiner Rappel, Franz Käser, Rosi Schwartzer und Gisela Rottner von der Haushamer Tafel, die jetzt ihr Zehnjähriges feiert. 

Haushamer Tafel

Hilfe, die ankommt – seit einer ganzen Dekade

Hausham – Die Ausgabestelle der Tafel in Hausham feiert runden Geburtstag: Vor zehn Jahren wurde sie im katholischen Pfarrheim ins Leben gerufen. Inzwischen ist sie sogar stärker frequentiert als ihr Miesbacher Pendant. Verbesserungsbedarf gibt es allerdings bei den Spendengeldern.

„Früher haben wir immer mal wieder Spenden erhalten“, sagt Reiner Rappel, Leiter der Ausgabestelle in Hausham. „Auch jetzt könnten wir finanzielle Unterstützung gebrauchen.“ Gerade im Sektor zwischen 100 und 500 Euro erfahre die Tafel derzeit aber keinerlei Zuwendungen. Früher hätten gerade Firmen immer mal wieder 200 oder 300 Euro gespendet.

Wesentlich besser stellt sich die Situation hinsichtlich der Sachspenden dar. „Wir haben Discounter und Supermärkte, Bäckereien sowie Metzgereien, die uns da unterstützen“, berichtet Rappel. Lediglich was Obst, Gemüse und Molkereiprodukte angeht, schwanke die Spendenbereitschaft.

Eröffnet wurde die Ausgabe in Hausham im Juli 2006. „Viele Leute, vor allem Senioren, mussten zur Ausgabe mit dem Zug nach Miesbach fahren“, erinnert sich Rappel. Schließlich habe damals das gesamte Leitzachtal im Einzugsgebiet der Miesbacher Ausgabe gelegen.

Zunächst habe die Tafel in Hausham nicht so viel Zuspruch erfahren wie die Ausgabe in Miesbach. „Es sind aber viele von Miesbach abgewandert“, erinnert sich Rappel. „Dadurch sind es in Hausham kontinuierlich mehr geworden.“

Offen steht die Haushamer Ausgabe immer mittwochs ab 14 Uhr. Insgesamt 32 Personen versorgen die zwischen 90 und 100 Bezugsberechtigten. Sie bauen morgens Tische und Bänke auf, entsorgen anfallende Kartons und sorgen für die Aufbereitung und Ausgabe der Speisen.

Zum Jubiläum planen die Verantwortlichen ein Fest, allerdings im kleinen Rahmen. Für etwas Größeres, so Rappel, fehle ohnehin das nötige Kleingeld. „Man soll den Bogen ja nicht überspannen“, weiß der Ausgabeleiter.

hb

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