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Die Probleme reißen nicht ab: Die Domus Mea-Einrichtung in Hausham kämpft mit einem Heizungsdefekt. 

Regens Wagner signalisiert aber Interesse an Übernahme

Insolventes Domus Mea-Haus: Jetzt ist auch noch die Heizung kaputt

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Die Bewohner des Domus Mea Pflege- und Therapiezentrums durchleben eine schwere Zeit. Erst kam die Insolvenz des Betreibers, jetzt ist auch noch die Heizung kaputt.

Hausham/Fischbachau – Die Bewohner des Domus Mea Pflege- und Therapiezentrums durchleben eine schwere Zeit. Erst Anfang des Jahres mussten einige von ihnen aus der Einrichtung in Fischbachau nach Hausham umziehen (wir berichteten). Schließung wegen Personalmangels. Durch die Insolvenz der GmbH ist auch die Zukunft des Haushamer Standorts offen. Und jetzt ist auch noch die Heizung in den Räumlichkeiten am Neuen Weg teilweise ausgefallen. Ausgerechnet während der größten Kältewelle dieses Winters müssen die Mitarbeiter improvisieren.

Das Gesundheitsamt am Landratsamt Miesbach sei am späten Montagnachmittag über die Probleme informiert worden, teilt die stellvertretende Pressesprecherin Sophie Stadler auf Anfrage mit. Die Heimaufsicht habe sich daraufhin umgehend bei der Hausleitung über den Sachstand erkundigt. Als Rückmeldung habe man erhalten, dass der Brenner immer wieder in den Störmodus schalte und manuell zurückgesetzt werden müsse. Die Fußbodenheizung funktioniere deshalb nur eingeschränkt. Keine Probleme gebe es bei der Warmwasseraufbereitung.

Um die Räume auf Temperatur zu halten, würden in jeder Gruppe Radiatoren und Heizlüfter betrieben. Die Geschäftsleitung habe die Anschaffung weiterer Geräte in Aussicht gestellt. Eine Heizungsfirma erstelle ein Angebot für die Behebung der Probleme. Erst dann könne über eine „möglichst zeitnahe“ Reparatur entschieden werden.

In Sachen Weiterbetrieb der Einrichtung scheint es immerhin einen Lichtblick zu geben. Wie berichtet, hatten die Insolvenzverwalter von Domus Mea Anfang Februar von Gesprächen mit anderen Trägern für die Häuser in Fischbachau und Hausham berichtet. Als möglicher Name kursierte zuletzt die Regens-Wagner-Stiftung. Auf Nachfrage bestätigt Stiftungsvorstand Rainer Remmele den Kontakt.

Der Bezirk Oberbayern und die aktuell Verantwortlichen der Fischbachau Pflege- und Therapiezentrum GmbH hätten die Regens-Wagner-Stiftung in Erlkam mit der Situation der noch bestehenden Begleitungsangebote für Menschen mit Behinderung konfrontiert. Den christlichen Werten ihres Leitbilds verpflichtet, führe die Stiftung in Erlkam mit beiden Seiten „ergebnisoffene Gespräche“, so Remmele. Dabei gehe es sowohl um die „Absicherung von Assistenzangeboten für Menschen mit Behinderung“, als auch um Perspektiven für die Mitarbeiter.

Ins Detail gehen will der Stiftungsvorstand derzeit noch nicht. „Mit Rücksicht auf die laufenden Gespräche können wir dazu noch keine Angaben machen.“

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