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Der Amtsinhaber und seine Mitstreiter: Jens Zangenfeind (vorne M.) will weiterhin die Geschicke Haushams lenken. Die Unterstützung der FWH-Liste ist ihm sicher.

Amtsinhaber tritt wieder an

Hausham fit für die Zukunft machen: Freie Wähler nominieren Jens Zangenfeind

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Der Amtsinhaber soll weiter Bürgermeister bleiben. Das wünschen sich die Freien Wähler Hausham. Darum haben sie Jens Zangenfeind einstimmig als Kandidat nominiert.

Hausham – Das Bürgermeisteramt als Zeitraffer? Jens Zangenfeind ist es in seinen ersten sechs Jahren als Haushamer Rathauschef bisweilen ein bisschen so vorgekommen. „Kaum zu glauben, dass die erste Amtsperiode fast schon wieder vorbei ist“, sagte er bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler Hausham (FWH) im Bürgersaal an der Geißstraße. Im Stil einer Bürgerversammlung nahm der Amtsinhaber die FWH-Mitglieder auf eine Zeitreise durch die Projekte der vergangenen sechs Jahre mit – und wagte auch einen Blick nach vorn. „Wir haben viel erreicht, aber es gibt auch noch viel zu tun“, betonte Zangenfeind.

Stand jetzt bleiben ihm mindestens weitere sechs Jahre, um Hausham fit für die Zukunft zu machen. Einstimmig kürten die Mitglieder Zangenfeind zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2020. Auch aus den Reihen der anderen Parteien muss der Amtsinhaber aller Voraussicht nach keinen Konkurrenten fürchten. Auch alle Listenkandidaten für den Gemeinderat wurden ohne Gegenstimmen nominiert, teilt Zangenfeind mit. Ziel der FWH sei es, die derzeit neun von 21 Sitzen zu verteidigen. Angesichts seines „starken Teams“ ist der Rathauschef guter Dinge, dies auch tatsächlich erreichen zu können.

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Doch zu viel Parteidenken wollte Zangenfeind bei der Versammlung nicht aufkommen lassen. Gleich mehrfach kam die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen, CSU und SPD, zur Sprache. „Nur durch das gesamte starke Gremium waren wir in der Lage, so viel zu bewegen“, sagte der Bürgermeister.

Auch thematisch stellte er in seinem Vortrag noch einige Punkte heraus. Neuigkeiten gibt es vor allem in Sachen Verkehr. Im Februar oder März 2020 wird die Infoveranstaltung zur Verlegung des Bahnübergangs stattfinden, Baubeginn ist Mitte 2020. Ferner will Zangenfeind Pläne für die Sanierung der Schlierachbrücke an der Fehnbachstraße vorlegen und auch über einen Kreisverkehr an der Einmündung der Tegernseer in die Miesbacher Straße diskutieren.

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Mit dem Verkauf des alten Rathauses zum Bau von 60 Wohnungen, dem Neubau des Ärztezentrums am Bahnhof, dem geplanten Baugebiet für Einheimische und das Haus Bambi am Huberspitz und der möglichen Umnutzung des Förderturms stehen weitere Großprojekte an. Im Ortsentwicklungskonzept sollen die Fäden schließlich zusammenlaufen.

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Viel Arbeit also, die der Amtsinhaber aber auch weiterhin gern übernehmen möchte, wie er bei der Aufstellungsversammlung versicherte: „Das Bürgermeisteramt ist der schönste Beruf, den ich mir vorstellen kann.“ Und der kurzweiligste offenbar auch.

sg

Die Listenkandidaten

der Freien Wähler Hausham in absteigender Reihe ihrer Plätze: Ria Röpfl, Christian Baur, Marlies Fellermeier-Liebl, Hans Peter Bramböck, Marion Bernschneider, Gerhard Klante, Carolin Schmid, Mathias Huber, Birgit Weber, Hans Harraßer, Marion Waizmann, Tobias Greil, Annemarie Eham, Marcus Kober, Gerhard Niedermeier, Martin Siglreitmaier, Michael Jäger, Pamela Färber, Willi Eisenlöffel, Erich Kogler.

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