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Hat bald endlich eine öffentliche Zufahrt: Schreinerei Eham in Hausham.

Der Knoten ist geplatzt

Nach langem Gezerre: Schreinerei bekommt öffentliche Zufahrt

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Das hat gedauert: Erst hat sich das Landratsamt quergelegt, dann die Nachbarn. Nun hat die Schreinerei Eham ihre Zufahrt. Das Ende einer langen Posse um eine simple Formalie:

Hausham – Die öffentliche Widmung einer Straßenfläche ist normalerweise eine reine Formalie im Gemeinderat. Im Fall des Haushamer Ortsteils Eckart ist mit diesem Verwaltungsakt aber nun eine gefühlt unendliche Geschichte zu Ende gegangen. Nicht nur für das Bauamt im Rathaus, sondern auch für die Schreinerei Eham eine große Erleichterung. „Damit sind alle Probleme erledigt“, sagte Bürgermeister Jens Zangenfeind (FWG) jetzt in der Gemeinderatssitzung.

Wie berichtet, hatte Schreinerei-Inhaber Josef Eham bereits vor mehr als einem Jahr eine betriebsnotwendige Erweiterung beantragt. Der Gemeinderat schickte die erforderliche Bebauungsplanänderung ins Verfahren, doch das Landratsamt grätschte dazwischen. Begründung: Weil die Zufahrtsstraße zur Schreinerei nie öffentlich gewidmet wurde, galt die Firma rein formal als nicht erschlossen. Der Satzungsbeschluss konnte damit nicht erfolgen.

Seit Monaten hatten sich Zangenfeind und Geschäftsleiter Rudi Randler bemüht, die Nachbarn von einer Zustimmung zur Widmung zu überzeugen. Jetzt ist der Durchbruch geglückt. „Neue Beteiligte haben Schwung in die Verhandlungen gebracht“, berichtete Zangenfeind. Mit dem Ergebnis, dass es nun gelungen sei, die unterschiedlichen Auffassungen „vernünftig und ohne Streit unter einen Hut zu bringen“. Im Gemeinderat herrschte ohnehin Einigkeit: Der Widmungsbeschluss wurde ohne Gegenstimme gefasst. 

sg

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