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Stolze Truppe: Die Crachia-Tänzer mit Nockherberg-Singspiel-Regisseur Marcus H. Rosenmüller (hinten M. r.) und Choreografin Ria Röpfl (hinten M. l.).

„Die neuen Autoren haben ihr eigenes Team“

Nach Rosenmüller-Ausstieg: Auch Crachia verlässt den Nockherberg

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Ohne „Rosi“ kein Nockherberg: Nach dem Ausstieg von Regisseur Marcus H. Rosenmüller ist auch die Crachia Hausham nicht mehr beim Singspiel vertreten. Doch die Dankbarkeit überwiegt. 

Hausham – Urlaub zur Starkbierzeit wäre für Ria Röpfl in den vergangenen fünf Jahren undenkbar gewesen. Statt sich im Liegestuhl zu sonnen, trainierte Haushams Dritte Bürgermeisterin als Choreografin die Tänzer der Crachia für das Singspiel auf dem Nockherberg. Heuer ist alles ganz anders. Denn mit dem Ausstieg von Regisseur Marcus H. Rosenmüller und Komponist Gerd Baumann hat sich auch die Crachia von der Paulaner-Bühne verabschiedet. Und Röpfl flog am Donnerstag auf die Malediven.

„Die neuen Autoren haben ihr eigenes Team“, sagt die Choreografin über Richard Oehmann und Stefan Betz. Enttäuscht ist sie deshalb nicht. Im Gegenteil: Die Dankbarkeit über die vergangenen Auftritte überwiegt. „Das waren brutal schöne Jahre“, sagt Röpfl. Auch ohne Nockherberg war ihr in den vergangenen Wochen aber nicht langweilig. So habe sie sich voll auf die Faschingsauftritte der Crachia konzentrieren können – und diese auch richtig genossen.

Rosenmüllers Entscheidung habe sie im Herbst 2017 nicht völlig überraschend getroffen, berichtet Röpfl. Es habe sich schon beim letzten Nockherberg-Einsatz angedeutet, dass sich der Regisseur künftig wieder auf seine Filmprojekte konzentrieren wird. „Er hat damals wahnsinnig viel mit Trautmann zu tun gehabt“, sagt Röpfl. Und: „Er hat zum richtigen Zeitpunkt aufgehört.“

Der neue Kino-Streifen über Torwartlegende Bert Trautmann wartet jedoch auch außerhalb des Regiestuhls wieder mit Haushamer Beteiligung auf. Wie berichtet, standen unter anderem die Fußballer der SG vor der Kamera. Und auch die Crachia-Tänzer werden wieder eine Rolle spielen, verrät Röpfl. Ehrensache, findet die Choreografin: „Wenn der Rosi ruft, sind wir natürlich gleich zur Stelle.“ 

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