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Die Siegerzeichnung: Mit seiner Vision des neuen Haushamer Pfarrheims hat das Architekturbüro Wegmann aus Schliersee den Wettbewerb des Erzbischöflichen Ordinariats München gewonnen.

Architekt: „Wir geben uns Zeit.“

Neues Haushamer Pfarrheim: Entscheidung fällt 2019

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Die Haushamer sehnen sich nach einem neuen Pfarrheim. Ein bisschen müssen sie sich noch gedulden. Über die endgültige Projektfreigabe wird die Kirche erst 2019 entscheiden.

Hausham – Die nächste Runde ist geschafft. Der Vergabeausschuss des Erzbischöflichen Ordinariats München hat die Mittel für die Detailplanung des Ersatzneubaus für das Haushamer Pfarrheim freigegeben, teilt Architekt Johannes Wegmann auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Damit könnten sich nun Statiker und Haustechniker an die Arbeit machen, um alle relevanten Fragen für den Entwurf und die Kostenberechnung zusammenstellen. „Das ist die Grundlage für die finale Prüfung des Ordinariats“, erklärt Wegmann.

Die Vorzeichen stehen also günstig. Wie berichtet, sprach das Ordinariat dem Neubau des Haushamer Pfarrheims bereits im vergangenen Sommer eine hohe Dringlichkeit zu. Platz vier von 392 Bauanträgen machte Hoffnung auf eine zügige Umsetzung des Vorhabens. Dennoch müssen sich die Nutzer des Pfarrheims noch gedulden. „Wir befinden uns in einer sehr aufwendigen Vorplanungsphase“, sagt Gudrun Lux, Pressesprecherin am Ordinariat. Erst wenn alle Angebote für die verschiedenen Gewerke vorlägen, könne man einen Finanzierungsantrag ausarbeiten und zur internen Abstimmung vorlegen. Wegen der guten Auftragslage in der Baubranche ziehe sich dieser Prozess aber in die Länge.

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Wegmann bestätigt, dass man die Unterlagen wohl erst zur Vergabeausschusssitzung im Frühjahr 2019 einreichen werde. Dies sei aber so gewollt, betont der Architekt, der seinerzeit den vom Ordinariat ausgerufenen Wettbewerb gewonnen hatte. „Wir geben uns Zeit“, sagt Wegmann. Ihm sei von Anfang an wichtig gewesen, die späteren Nutzer des Pfarrheims in die Planung einzubeziehen. Kürzlich habe die dritte Sitzung des Arbeitskreises mit Pfarrer Michael Mannhardt sowie Vertretern aus Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung stattgefunden. Die Feinabstimmung des Raumprogramms sei damit erfolgreich abgeschlossen.

Große Änderungen an Wegmanns Entwurf werden sich dabei wohl nicht mehr ergeben. Wie berichtet, sieht dieser einen zweigeschossigen Bau mit Satteldach und 6,60 Meter Wandhöhe sowie ein Nebengebäude vor. Auch die gesamten Außenanlagen sollen neu gestaltet werden, und das bis hinüber zum Pfarrhaus. Laut Wegmann gibt es zudem Überlegungen für eine gemeinsame Zentralheizung. Die Nutzer, darunter auch mehrere Kindergruppen, sehnen sich bereits seit Längerem nach neuen Räumen, da sie im Altbau mit zahlreichen Mängeln zu kämpfen haben. Das Dach ist undicht, die Heizung und Dämmung nicht mehr ausreichend, der Brandschutz nur provisorisch.

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Den Zeitpunkt für einen möglichen Baubeginn können weder Wegmann noch das Ordinariat nennen. „Das wäre Spekulation“, sagt der Architekt. Zuerst müsse man die Entscheidung des kirchlichen Vergabeausschusses abwarten. Wie diese ausfällt, ist offen. „Kirche verändert sich“, erklärt Lux. Damit würden sich auch die Anforderungen an profane wie sakrale Bauten verändern. „All das müssen wir in der Entscheidung berücksichtigen.“

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