Todesdrama am Königssee: Zwei junger Urlauber ertrinken

Todesdrama am Königssee: Zwei junger Urlauber ertrinken
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Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind (r.) bedankte sich bei seinen Ehrenbürgern für ihr Engagement in der Gemeinde. Karl-Heinz Matjas (3.v.l.) und Gustl Bauer (6.v.r.) bekamen für besondere Verdienste die Ehrennadel angesteckt. Zudem blickte der Rathauschef auf ein großes Vereinsleben 2015 zurück.

Neujahrsempfang in Hausham

„Wir alle sind ein starkes Team“

Hausham - Der sozialen Komponente wurde beim Haushamer Neujahrsempfang besondere Aufmerksamkeit zuteil. Bürgermeister Jens Zangenfeind wählte bei der Tischanordnung ein neues Konzept, um für gute Gespräche zu sorgen.

Beim Neujahrsempfang hatte Bürgermeister Jens Zangenfeind (FW) für die Haushamer in der Aula der Grund- und Mittelschule einen Stehempfang organisiert. Die Leute sollten sich besser kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen – das war sein Wunsch. Angesichts der guten Stimmung und angeregten Unterhaltungen schien der Plan aufgegangen zu sein.

Zu Beginn ertönten die Fanfaren der Crachia Hausham. „Es ist zur Tradition geworden, dass sie das Signal zum neuen Jahr geben“, sagte Zangenfeind, bevor er selbst ans Rednerpult trat. Nach einer kurzen Ansprache holte der Bürgermeister zwei Haushamer Urgesteine auf die Bühne: Karl-Heinz Matjas bekam die Ehrennadel als ehemaliger Gemeinderat, Zweiter Bürgermeister und Bereichsleiter der Bergwacht. Mundartdichter Gustl Bauer wurde geehrt für diverse Kulturpreise und „vor allem auch für das Engagement in unserer Ortsgemeinschaft“, erklärte Zangenfeind.

Gute Stimmung beim Haushamer Neujahrsempfang

In seinem Jahresrückblick war dem Bürgermeister eines besonders wichtig: „Das soziale Leben in Hausham wurde geprägt durch unsere über 80 aktiven Vereine.“ Und einer dieser – der älteste unter ihnen – feierte im vergangenen Jahr ein Jubiläum: der Trachtenverein Schlierachtaler. Für Zangenfeind ein Höhepunkt 2015. „Vereine sind für viele die einzige Möglichkeit für soziale Kontakte“, betonte der Bürgermeister.

Mit Kultur und Brauchtum geht es auch 2016 weiter, kündigte der Rathauschef an. Die Kohlegrube in Hausham wurde vor 50 Jahren geschlossen, hierzu sind diverse Veranstaltungen geplant. „Das ist unsere Geschichte, und die ist es wert, dass man sie nie vergisst“, sagte Zangenfeind.

Nicht nur in der Gemeinde selbst wird jubiliert. Die Feier im vergangenen Jahr zu 25 Jahre Freundschaft mit der Partnergemeinde Seiersberg (Steiermark) wird fortgesetzt. 2015 traf man sich in Hausham, im September 2016 soll es nach Seiersberg gehen. „Es wäre schön, wenn wir mit möglichst vielen Leuten dorthin fahren könnten“, regte der Bürgermeister an.

Musikalisch umrahmte das Huabaoim Trio den Empfang. Außerdem statteten die Haushamer Sternsinger einen Besuch ab, und die Rhythmusgruppe der Musikschule Schlierach-Leitzachtal trommelte bei einem Mülltüten-Experiment Stimmung in die Schulaula. Nach weiteren Ehrungen entließ Zangenfeind seine Ehrenbürger in den gemütlichen Teil des Abends. Jedoch nicht ohne zu betonen: „Wir alle sind ein starkes Team.“

Personalien Sie bekamen beim Neujahrsempfang die Ehrennadel: Karl-Heinz Matjas, Gustl Bauer. Außerdem wurden geehrt: Sebastian Röpfl (Bayerischer Staatspreis für Schreinerlehre), Tobias Öttl und Franziska Peßler (Preise im Rock’n’Roll), Jennifer Hein (Siegerin Plakatwettbewerb), Laura Dubb (Ersthelferin bei Unfall), Barbara Kraft (koordiniert Asylhelfer). Neue und abgelöste Vereinsvorstände wurden genannt: Angela Grubauer löst Michael Groni ab (Musikverein Hausham), Hans Harrasser macht Platz für Franz Atzl (Jagdgenossenschaft), Hans Walleitner kommt für Ruppert Gerold (Schlierachtaler), und Stephan Kaiser löst Kurt Flierler ab (SG Sparte Handicap Integrativ).

Von Nina Probst

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