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Wird ausgeweitet: Ein Halteverbot wie hier in der Bergwerkstraße in Hausham kommt bald auch in der benachbarten Brentenstraße zum Einsatz.

Auch Kontrollen sind angekündigt

Sicherheit für Schulkinder: Brentenstraße bekommt Halteverbot

Das Halteverbot in der Brentenstraße kommt - zumindest abschnittsweise. Das hat der Gemeinderat nun beschlossen. Ziel ist es, Schulkinder zu schützen.

Hausham Wenn parkende Autos Rettungswege blockieren, ist Gefahr im Verzug. Um die Fahrer zur Vernunft zu zwingen, hilft in der Regel nur ein Verbot. Dies hat der Haushamer Gemeinderat nun nach einem Ortstermin mit Polizei und Landratsamt einstimmig für Bereiche der Brentenstraße verabschiedet.

Zur Sicherheit der an der dortigen Schulbushaltestelle wartenden Kinder wird entlang des Grundstücks der Peißenberger Kraftwerks GmbH ein absolutes Halteverbot ausgewiesen. Bei dem Gebiet handelt es sich zudem um eine Feuerwehranfahrtszone, die nun auch offiziell beschildert werden soll. Gleichzeitig wird entlang der Brentenstraße an der Ecke zur Bergwerkstraße ein Halte- und Parkverbot mit einer Länge von zehn Metern angeordnet. Der Asphalt wird in diesem Bereich mit einer Zick-Zack-Markierung versehen.

„Momentan ist vor dem Kraftwerk eine freie Fläche“, erklärte Bürgermeister Jens Zangenfeind (FWG). Diese würden die Eltern morgens dazu benutzen, um ihre Kinder aussteigen zu lassen. Das behindere aber die Feuerwehrzufahrt. Auch Mitarbeiter des Kraftwerks kämen wegen der parkenden Fahrzeuge oft nicht in die Einfahrt. „Jedes Kind“, appellierte Zangenfeind, „kann fünf Minuten zu Fuß gehen. Dann sind die Flächen frei“. Die jetzige Situation sei vor allem für die Schulkinder zu gefährlich.

Zusätzlich sollen an der Brentenstraße auf der gesamten Länge des Grundstücks Läßer sowie im Verlauf in Richtung der Freiwilligen Feuerwehr und der Lebenshilfe Halteverbotszonen mit Bodenmarkierungen versehen werden. Auch im Bereich der Lebenshilfe wird eine Feuerwehranfahrtszone ausgeschildert. „Rettungsfahrzeuge haben oft das Problem, dass die ganze Seite vollgeparkt ist und sich auf der anderen Seite ein Gehweg befindet“, erklärte Zangenfeind.

Im gesamten Bereich ein Parkverbot zu errichten, wäre allerdings kontraproduktiv. „Wir wissen, dass wir Parkplätze brauchen und wollen die Leute nicht vergraulen.“ Halteverbote sollen deshalb nur in bestimmten Bereichen angebracht werden, „damit die Feuerwehr wenigstens ausweichen kann“. Ein Rückbau der Gehwege wäre zu teuer. Damit die neuen Verbote auch wirken, wird die Kommunale Verkehrsüberwachung künftig ein Auge darauf haben.

Von Philip Hamm

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