+
Hat er schon einen Plan? Sixtus-Gesellschafter Franz Kroha.

Klar ist: Sixtus wird im Landkreis bleiben

Standort-Entscheidung von Sixtus steht bevor: Was wir wissen

  • schließen

Hausham – Jetzt wird‘s spannend in Sachen neuer Sixtus-Standort. Die Gemeinden, mit denen das Unternehmen Gespräche führt, haben sich auf drei im Landkreis verringert. Was wir wissen:

„Drei sind jetzt in der engeren Auswahl“, sagt Sixtus-Geschäftsführerin Petra Reindl auf Nachfrage unserer Zeitung. Zuletzt hatten vor allem Irschenberg und Fischbachau Interesse signalisiert. Ob die beiden Gemeinden nun auch zum Favoritenkreis von Sixtus gehören, will die Geschäftsführerin nicht kommentieren.

„Die Zeit drängt.“

Aktuell würde man die möglichen Standorte intensiv prüfen und sie mit dem bereits ausgearbeiteten Konzept abgleichen. Justierungen seien dabei nicht ausgeschlossen, betont Reindl. Bis spätestens Ende des Jahres müsse die Entscheidung fallen. „Die Zeit drängt.“ Ende 2017 läuft der Mietvertrag für das bestehende Firmengebäude an der Industriestraße in Hausham aus. Daran hat sich laut Reindl auch nichts geändert. Einen Verbleib schließt die Geschäftsführerin ohnehin aus.

Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind hat die Hoffnung trotzdem noch nicht aufgegeben. „Wir versuchen, Sixtus einen Platz in unserer Gemeinde anzubieten“, sagt er. Baurechtlich gesehen würde es sogar Erweiterungsmöglichkeiten am jetzigen Standort geben. Zudem würde Sixtus als Erlebnisunternehmen gut mit der geplanten touristischen Nutzung des nahegelegenen Förderturms harmonieren. 

Von der Textilfirma Vantex, die sich im Frühjahr als möglicher Nachfolger von Sixtus ins Spiel gebracht hatte, hat Zangenfeind keine Neuigkeiten erhalten. Sein letzter Stand sei, dass sich das Unternehmen einen Investor suchen wolle. Wie es mit dem Gelände nach dem Sixtus-Abzug weitergeht, sei aber in erster Linie Sache der Eigentümerfamilie Becker.

Auch der Standortwahl von Sixtus sieht Zangenfeind gelassen entgegen. Ein Wettrennen zwischen den Gemeinden hält der Bürgermeister ohnehin nicht für zielführend. „Am wichtigsten ist doch, dass Sixtus im Landkreis bleibt.“ 

sg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Miesbacherin (55) verunglückt tödlich auf Motorrad
Die 55-Jährige überholte am Dienstag als zweite einen Lastwagen im österreichischen Vorarlberg - und prallte frontal auf ein Auto. Sie starb noch am Unfallort.
Miesbacherin (55) verunglückt tödlich auf Motorrad
Am Monte Mare: Unbekannter versucht Auto aufzubrechen
Während der Besitzer im Monte Mare schuftete, machte sich an seinem Dacia Duster ein Unbekannter zu schaffen. Er versuchte das Schloss aufzubrechen. 
Am Monte Mare: Unbekannter versucht Auto aufzubrechen
Freibad öffnet am Donnerstag - mit Zittern und Bangen
Im Mai öffnen die Freibäder – auch in Miesbach. Doch während man sich andernorts vor allem gutes Wetter wünscht, bangt man in Miesbach um etwas anderes: Hoffentlich hält …
Freibad öffnet am Donnerstag - mit Zittern und Bangen
Wasser-Behörde baut Leitzach fischfreundlich um
Konkret baut das Wassserwirtschaftsamt sämtliche Schwellen so um, dass sie für Fische passierbar werden. Bisher war das nicht der Fall. Die Arbeiten haben schon begonnen.
Wasser-Behörde baut Leitzach fischfreundlich um

Kommentare