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Auch auf dem Dach von Moralt in Hausham musste der Schnee von der Bundeswehr abgeräumt werden.

„Das haben alle vorzüglich bewältigt“

Starke Truppe gegen die Schneemassen: Bürgermeister zieht Bilanz nach Katastrophenfall

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Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind zog nach Beendigung des Katastrophenfalls eine Bilanz. Und fand dabei ausschließlich positive Worte für seine Mitarbeiter, aber auch für das Landratsamt. 

Hausham – Der Katastrophenfall im Landkreis wurde am Donnerstagnachmittag beendet. Eine Bilanz über die elf Tage im Ausnahmezustand zog am gleichen Abend Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind (FW) in der Gemeinderatssitzung. Er lobte dabei vor allem die vielen Helfer, die unermüdlich gegen die Schneemassen kämpften. 13- bis 15-Stunden-Schichten seien in den vergangenen knapp zwei Wochen die Regel für seine rund 20 Bauhofmitarbeiter gewesen. Keiner habe nach acht Stunden gesagt, er gehe heim. Alle hätten zusammengehalten – auch wenn sie „auf dem Zahnfleisch dahergekommen sind“. „Wir können als Gemeinde froh sein, so eine starke Truppe zu haben“, sagte Zangenfeind. Aber auch die Zusammenarbeit mit den gewerblichen Helfern und Feuerwehren sei gut gewesen.

Am vergangenen Freitag wurden alle Liegenschaften von einem Statiker auf ihre Schneelast geprüft. Ein Wert von 120 bis 180 Kilogramm pro Quadratmeter sei bei den meisten rausgekommen, erzählte Zangenfeind. Mit Aussicht auf weitere Schneefälle am Wochenende seien diese Werte beim Grundschultrakt sowie dem Kindergarten Regenbogen grenzwertig gewesen – sie wurden abgeräumt. Zur Hilfe kamen auch Nachbarfeuerwehren aus dem Leitzachtal. „Das haben alle vorzüglich bewältigt.“

Hier können Sie den News-Ticker zum Katastrophenfall im Landkreis nachlesen. 

Besonders freut den Bürgermeister, dass es keine Personenschäden gab. Aber auch, dass die Zusammenarbeit mit den Helfern des BRK so gut funktioniert hatte. Die haben im Gebäude der Haushamer Feuerwehr – wo es unter anderem eine große Küche gibt – die Einsatzkräfte im Umkreis versorgt. „Da gab es die Möglichkeit, sich aufzuwärmen und ein bisschen zur Ruhe zu kommen.“ Die Koordination der Feuerwehren übernahm das Landratsamt. „Alle Probleme mussten dort gemeldet werden“, sagte Zangenfeind. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz teilte dann die Einsatzkräfte ein. „Ich muss den Landratsamt-Mitarbeitern großes Lob aussprechen“, sagte der Bürgermeister. „Das hat wunderbar geklappt.“

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Gut funktioniert habe der Winterdienst in Hausham auch, weil genügend Flächen im Gemeindegebiet vorhanden sind, die sich zum Abladen der Schneemassen eignen. „An die 10 000 Kubikmeter dürften das mittlerweile sein“, schätzt der Bürgermeister. „Wir sind froh, dass wir den Platz haben.“ Ein Großteil der Massen befindet sich auf dem Volksfestplatz – bis die Schneeberge verschwunden sind, wird wohl einiges an Zeit vergehen, meint Zangenfeind. „Im Juni ist dort Volksfest“, sagte er mit einem Schmunzeln. „Vielleicht können wir da einen Nachtslalom veranstalten.“  tas

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