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Charmante Lösung, die es aber nicht mehr geben wird: Laut Stefan Hoppe vom Straßenbauamt Rosenheim will die Grundeigentümerin an der B307 in Agatharied ihre Fläche nicht nochmals zur Ausweitung der Bundesstraße zur Verfügung stellen.

Kreisel „perspektivisch“ ein Thema

Staufalle Agatharied: Gibt‘s bald Ampeln für alle?

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Linksabbieger sind an der Einmündung der Fehnbachstraße in die B307 in Agatharied die Staufalle schlechthin. Als kurzfristige Lösung denkt das Straßenbauamt über eine „Vollbeampelung“ nach.

Agatharied – Als eine Art „Baustellensensor“ hat sich die Abzweigung der B307 in die Fehnbachstraße in Agatharied schon mehrfach erwiesen. So dient die Querverbindung nach Gmund gerne als Ausweichmöglichkeit, wenn die nördlich verlaufende B472 mal wieder dicht ist. Seit gestern ist es wieder soweit. Drei Wochen lang lässt das Straßenbauamt Rosenheim ab Müller am Baum in Richtung Kreuzstraße den Fahrbahnbelag erneuern. Die offizielle Umfahrung der halbseitigen Sperrung erfolgt über Agatharied und Gmund – und damit direkt durch das Nadelöhr am Fehnbach.

Mit erhöhter Staugefahr rechnet Stefan Hoppe vom Straßenbauamt aber nicht. Da von der Umleitung nur die Autofahrer Richtung Tegernseer Tal betroffen seien, handle es sich lediglich um ein erhöhtes Aufkommen an Rechtsabbiegern. „Die dürften eigentlich keine Probleme machen“, sagt Hoppe.

Doch auch die Sorgen mit den Linksabbiegern sind dem Straßenbauamt bewusst. Wie berichtet, laufen derzeit Gespräche, wie sich der Unfallschwerpunkt baulich entschärfen lässt. Ein Hauptthema ist laut Hoppe der von vielen gewünschte Kreisverkehr. Doch dafür muss nicht nur ein möglicher Grunderwerb, sondern auch die Einbindung des Bahnübergangs geprüft werden. Deshalb bezeichnet Hoppe die Überlegungen momentan nur als „perspektivisch“.

Um die Einmündung schon vorher zu entlasten, denkt das Straßenbauamt über eine sogenannte Vollsignalisierung nach. Dabei sollen auch die von der Fehnbachstraße ankommenden Autofahrer eine Ampel erhalten. „Dann gibt es hier einen geregelteren Abfluss“, erklärt Hoppe. Dafür aber auch längere Rotphasen auf der B307. 

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