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Bitte rechts abfahren: Die Alte Tegernseer Straße (r.) wird im März und April 2018 zur Umleitungsstrecke.

Zufahrt zur neuen Ortsmitte

Tegernseer Straße im März halbseitig gesperrt: Umleitung steht fest

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Das dicke Ende der Bauarbeiten an der Ortsmitte in Hausham steht noch bevor – zumindest für die Autofahrer. Ab März 2018 wird die Tegernseer Straße verbreitert. Umleitung inklusive.

Hausham – Schon während der Bauzeit der neuen Ortsmitte war die Tegernseer Straße in Hausham regelmäßig ein Nadelöhr für Autofahrer. Doch auch wenn sich das Wohn- und Geschäftszentrum mit großen Schritten seiner Fertigstellung nähert, sind die Verkehrsprobleme noch nicht gebannt. Spätestens mit der Straßenbaumaßnahme im März und April 2018 müssen Autofahrer nochmals gute Nerven beweisen. Dann nämlich wird die Tegernseer Straße halbseitig gesperrt.

Den geplanten Ablauf und das Umleitungskonzept stellte Bauleiter Karl Kleiß vom Ingenieurbüro Dippold und Gerold nun im Haushamer Bauausschuss vor. Die Grundlage dafür habe man bei einem Ortstermin mit Vertretern von Gemeinde, Landratsamt und Polizei Mitte November erarbeitet. Anlass der Sperrung ist die Verbreiterung der Tegernseer Straße um je 70 Zentimeter auf beiden Seiten. Dadurch wird nicht nur Platz für eine Linksabbiegespur zum Parkplatz des neuen Geschäftszentrums geschaffen, sondern auch für neue, je 2,50 Meter breite Geh- und Radwege sowie zwei Verkehrsinseln als Querungshilfe für Fußgänger.

Der Plan sieht vor, dass erst die Südseite angepackt wird – halbseitige Sperrung inklusive. Während der Verkehr Richtung Gmund an der Baustelle vorbeifließen kann, werden die Autofahrer Richtung Hausham über die Alte Tegernseer Straße umgeleitet. Das umgekehrte Spiel erfolgt, wenn die Nordseite der Tegernseer Straße ausgebaut wird. Weil es in der Alten Tegernseer Straße durch zahlreiche Betriebe schon jetzt eng zugeht, wird auf der Südseite der Straße ein Halteverbot eingerichtet. Durch Vorwegweiser an der Fehnbachstraße in Agatharied und an der Fehner Schmiede soll der überörtliche Verkehr großräumig an der Baustelle vorbeigeleitet werden.

Als „alternativlos“ bezeichnete Bürgermeister Jens Zangenfeind (FWG) die vorgestellte Lösung. „Eine Vollsperrung wäre Wahnsinn“, sagte er. Eine Ampelanlage wäre nicht viel besser, weil es dadurch zu Rückstau auf der Bundesstraße kommen würden. Lediglich ein verlängertes Wochenende lang ist der Abschnitt komplett dicht, räumte Kleiß ein. „Da wird die Deckschicht aufgebracht.“ Der genaue Zeitplan hänge letztlich vom Wetter ab, sagte der Bauleiter.

Trödeln könnten die Baufirmen jedoch so oder so nicht, machte Zangenfeind deutlich. Der neue Nettomarkt habe Anspruch auf eine Eröffnung am 18. April. Insofern wünschte der Bürgermeister dem Bauleiter vor allem eines: „Gutes Wetter.“

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