Werden renoviert: Fünf der sechs Tennisplätze an der Zentralen Sportanlage in Hausham sollen aufbereitet werden.
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Werden renoviert: Fünf der sechs Tennisplätze an der Zentralen Sportanlage in Hausham sollen aufbereitet werden.

Neue Beläge an Zentraler Sportanlage

Tennisplätze der SG Hausham werden saniert: Gemeinderat unterstützt Finanzierung

  • vonJonas Napiletzki
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Die Sanierung der Tennisplätze der SG Hausham ist ein seit Jahren diskutiertes Thema im Gemeinderat. Das Gremium entschied sich nun, die Renovierung finanziell zu unterstützen.

Hausham – Die Sanierung der Tennisplätze der SG Hausham ist ein seit Jahren diskutiertes Thema im Gemeinderat – so auch in der jüngsten Sitzung. Das Gremium entschied sich nun, die Renovierung von fünf kaputten Plätzen finanziell zu unterstützen. Von den erwarteten 70 000 bis 90 000 Euro übernimmt die Gemeinde nach Abzug der Fördergelder 80 Prozent.

Bereits im Jahr 2016 lag dem Gemeinderat ein Antrag vor, in dessen ursprünglicher Form alle sechs Plätze bis heuer fertig renoviert sein sollten. Entgegen diesem Plan konnte die SG in den vergangenen Jahren nur Platz sechs renovieren.

Die Verzögerung ist Tennis-Vorstand Matthias Müller zufolge verschmerzbar: „Der Gemeinderat hat damals nur die Unterstützung für den sechsten Platz beschlossen.“ Aber: Kein Schaden ohne Nutzen. „Vor der Sanierung der restlichen Plätze konnten wir in den vergangenen Jahren den neuen ,Tennis Force‘-Belag ausführlich testen.“ Die härtere Ganzjahreslösung verbaute die SG auf Platz sechs erstmalig. Noch einmal möchte der Verein den Belag aber nicht verwenden. „Wir haben die Spieler befragt, Sandplätze sind einfach beliebter“, sagte Müller auf Nachfrage von Ratsmitglied Peter Wagner (SPD). Die Sandplätze seien alle renovierungsbedürftig. „Der Bau liegt teilweise 40 Jahre zurück, normalerweise beträgt die Lebensdauer 20 Jahre“, sagte der Tennis-Vorsitzende. Dank der guten Pflege durch zwei Mitglieder habe die Anlage länger gehalten.

Platzwart Joachim Fuchs erklärte: „Die Plätze bestehen eigentlich aus jeweils drei getrennten Schichten, die sich inzwischen leider miteinander verbunden haben.“ Steine der Grundsubstanz kämen sogar schon an die Oberfläche – höchste Zeit für die Renovierung.

Die SG Hausham legte dem Gemeinderat nun zwei Angebote zur Sanierung der Plätze eins bis fünf vor. Darin inkludiert ist auch der Neubau der Be- und Entwässerungsanlagen sowie der Zäune.

Auf Nachfrage von Christian Baur (Freie Wähler) erklärte Fuchs, dass beide Angebote aus technischer Sicht gleich seien. Der Unterschied liege rein bei der Wahl der Firma.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung entschied sich das Gremium mehrheitlich für ein Angebot. Auf Nachfrage erklärte Bürgermeister Jens Zangenfeind (PWG): „Wir haben bereits Förderanträge eingereicht.“ Beispielsweise beim Innenministerium und beim Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) gebe es Zuschüsse. Den verbleibenden Betrag teilt sich die Gemeinde (80 Prozent) mit dem Dachverein, also der SG Hausham (zehn Prozent), und der Tennissparte (zehn Prozent).

Wann mit der Renovierung begonnen wird, steht noch nicht fest. Wie es hieß, hängt der Zeitplan von den Fördergeldern. Aufträge vergeben könne man bis zu der Bearbeitung dieser Anträge nicht.

Die Sparte Tennis umfasst nach Angaben der SG Hausham rund 400 Mitglieder, darunter über 200 aktive Spieler im Alter von sechs bis 70 Jahren. Unter den 21 Mannschaften gibt es zehn Jugend-Teams. Jugendleiterin Steffi Kuhn sagt: „Besonders im Bereich der Jugend sind wir seit 16 Jahren sehr erfolgreich.“  

nap

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