Wohltätigkeitsessen, Versteigerung, Michael Kelbel, Jens Zangenfeind
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Charmante Versteigerer: Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Kelbel (l.) und Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind führen durch die Auktion beim Wohltätigkeitsessen im Alpengasthof Glück Auf.
Sketch, Wortspiel, Sonja Auer, Heidi Geltinger
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Witzige Gesprächspartner: Sonja Auer und Heidi Geltinger bringen das Publikum mit ihrem Wortspiel „Tuten Gag“ zum Lachen.
Wohltätigkeitsessen: Flasche Rum bringt 900 Euro - Haushamer Spendengala wird erneut großer Erfolg
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Stolze 13 000 Euro sind beim diesjährigen Wohltätigkeitsessen in Hausham zusammengekommen.
Wohltätigkeitsessen: Flasche Rum bringt 900 Euro - Haushamer Spendengala wird erneut großer Erfolg
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Stolze 13 000 Euro sind beim diesjährigen Wohltätigkeitsessen in Hausham zusammengekommen.
Wohltätigkeitsessen: Flasche Rum bringt 900 Euro - Haushamer Spendengala wird erneut großer Erfolg
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Stolze 13 000 Euro sind beim diesjährigen Wohltätigkeitsessen in Hausham zusammengekommen.
Wohltätigkeitsessen: Flasche Rum bringt 900 Euro - Haushamer Spendengala wird erneut großer Erfolg
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Stolze 13 000 Euro sind beim diesjährigen Wohltätigkeitsessen in Hausham zusammengekommen.
Wohltätigkeitsessen: Flasche Rum bringt 900 Euro - Haushamer Spendengala wird erneut großer Erfolg
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Stolze 13 000 Euro sind beim diesjährigen Wohltätigkeitsessen in Hausham zusammengekommen.
Wohltätigkeitsessen: Flasche Rum bringt 900 Euro - Haushamer Spendengala wird erneut großer Erfolg
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Stolze 13 000 Euro sind beim diesjährigen Wohltätigkeitsessen in Hausham zusammengekommen.

Haushamer Spendengala wird erneut großer Erfolg

Wohltätigkeitsessen: Flasche Rum bringt 900 Euro

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Schlemmen und Bieten für den guten Zweck: Das hat Tradition in Hausham. Stolze 13 000 Euro sind beim diesjährigen Wohltätigkeitsessen zusammengekommen. Star der Versteigerung war eine Flasche Rum.

Hausham – Als auf der Bühne das Wort Verköstigung fällt, schreitet Anton Stetter ein. „Mit Euch beiden funktioniert das nicht“, sagt der Chef der Destillerie Lantenhammer zu Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind und Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Kelbel. Dass die beiden Versteigerer die erste Flasche Rum aus seinem Hause den Gästen des Wohltätigkeitsessens bloß als hochprozentiges Getränk statt als „Weltsensation“ anpreisen, darüber kann Stetter gerade noch hinwegschauen. „Aber dass Ihr zwei Kameraden sie auch noch öffnen wolltet, das hat mich schockiert“, feixt er. Also degradiert Stetter den Bürgermeister spontan zum „Flaschenhalter“ und startet selbst in die Auktion.

49 Euro will er für den „Rumult“ haben. Die allererste Flasche des ersten in Europa gebrannten Rums – selbstverständlich mit Sondergravur und sechs Monate vor dem offiziellen Verkaufsstart. Mehr braucht Stetter nicht zu sagen. Überall im Saal des Alpengasthof Glück Auf schießen die Arme nach oben. Am Ende läuft es – wie schon beim zwölf Jahre alten Slyrs-Whisky im Vorjahr – auf ein heißes Duell zwischen Landrat Wolfgang Rzehak und Metzgermeister Günther Huber hinaus. „Jetzt wird auch die Oberklasse aktiv“, scherzt Stetter. Doch heuer zieht der Landrat den Kürzeren. Für 900 Euro nimmt Huber den ersten „Rumult“ mit nach Hause. Ein Probierfläschchen werde noch nachgeliefert, verspricht Stetter dem Sieger der Auktion. „Die erste Flasche wirst Du niemals aufmachen.“ Der Wertsteigerung wegen.

Wertsteigerung war auch wieder das Motto des Wohltätigkeitsessens. Was mit 100 Euro aus dem Garderobenerlös begann, schaukelte sich dank Versteigerung und Tombola im Laufe des langen, aber nie langweiligen Abends auf einen Reinerlös von 12 026 Euro hoch. Die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee rundete auch heuer auf den nächsten Tausender auf, sodass Zangenfeind am Ende eine Spendensumme von 13 000 Euro verkünden konnte. Jeweils die Hälfte geht an die Aktion „Leser helfen Lesern“, die andere an den Freundeskreis des Krankenhauses Agatharied. „Sie zeigen durch ihren Besuch, dass Sie nicht nur hinter einer Summe stehen, sondern auch hinter den damit geförderten Projekten“, bedankte sich der Bürgermeister bei den gut 230 Gästen.

Die wiederum erfreuten sich nicht nur am von den Wirten reichhaltig bestückten Vor-, Haupt- und Nachspeisenbüffet, sondern genossen auch die gelungenen Showeinlagen der Gardemäuse, Teenies und der Tanz- und Showgarde der Crachia. Während Jennifer Hein bei ihrem Solo-Tanz ihre beeindruckende körperliche Beweglichkeit unter Beweis stellte, forderten Sonja Auer und Heidi Geltinger mit ihrem Wortspiel „Tuten Gag“ die geistige Flexibilität ihres Publikums heraus.

Zeit zur ungezwungenen Unterhaltung an den festlich dekorierten Tischen blieb trotzdem genug. Und wer gerade mal keinen Gesprächspartner hatte, weil sich die Tischnachbarn in die lange Schlange am Büffet eingereiht hatten, der lauschte den gemütlichen Klängen der Huabaoim-Musi oder bestellte sich noch ein Glas Wein bei den Studierenden der Miesbacher Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, die sich auch in diesem Jahr charmant und professionell um den Service kümmerten.

Zurücklehnen konnte sich heuer übrigens auch Toni Strim. Das Crachia-Urgestein hatte seinen Platz als Auktionator an Kelbel abgetreten. „Er ist noch heiser vom letzten Jahr“, erklärte Zangenfeind schmunzelnd. Die Stimmbänder von Strims Ersatzmann erwiesen sich hingegen als äußerst stabil. „Du bist ein heißer Anwärter auf die Haushamer Stimmgabel“, lobte der Bürgermeister den wortgewaltigen Krankenhaus-Chef. Der animierte am Ende sogar seine Frau, einen der beiden mit erlesenen Weinen gefüllten Körbe des Haushamer Gewerbevereins zu ersteigern. Der andere ging für 210 Euro an den Landrat. Gewissermaßen ein Trostpflaster für die knapp verpasste Flasche „Rumult“.

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