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Ein repräsentatives und modernes Ensemble stellt die Geschäftsstelle der Kreissparkasse an der Schlierseer Straße in Hausham dar. Jetzt hat der Gemeinderat grünes Licht für den Kauf des Areals gegeben. 

Gemeinderat genehmigt notariellen Kaufvertrag

Der nächste Schritt zum neuen Haushamer Rathaus

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Hausham – Die Umzugsvorbereitungen für das Haushamer Rathaus schreiten voran. Zumindest von Seiten der Gemeinde sind alle Weichen gestellt, wie Bürgermeister Jens Zangenfeind auf Anfrage bekannt gibt.

„Der Gemeinderat hat den notariellen Kaufvertrag genehmigt“, sagt Zangenfeind. Damit sei der Kauf des Sparkassen-Grundstücks vollendet. Das freut auch den Pressesprecher der Bank, Peter Friedrich Sieben. „So können wir am mit der Gemeinde vereinbarten Ablauf festhalten“, sagt er.

Bekanntermaßen beschäftigen sich Verwaltung und Gemeinderat seit Jahren mit einem neuen Standort für das Rathaus. Der jetzige Bau an der B 307 ist mit seiner dezentralen Lage sowie den Mängeln bei Barrierefreiheit und Brandschutz nicht mehr zeitgemäß. Also fasste Zangenfeind die jetzige Geschäftsstelle der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee in der Ortsmitte ins Auge. Seit 2002 kümmern sich hier zehn Mitarbeiter in elf Büros und im Schalterbereich um die Kunden. Hinzu kommt ein großer Sitzungssaal. Überdimensioniert, fand die Sparkasse. Die Umzugspläne der Gemeinde kamen da zur richtigen Zeit. Also stiegen die beiden Parteien in die Verhandlungen ein. Mit dem Ergebnis, dass die Gemeinde das 4000 Quadratmeter große Grundstück kauft. Nach Umbauarbeiten sollen den 28 Rathausmitarbeitern gut 1000 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung stehen.

Der Gemeinderat diskutierte das Thema hinter verschlossenen Türen. Thomas Danzer (SPD) hätte es aber lieber in der öffentlichen Sitzung besprochen und stellte einen entsprechenden Antrag zur Geschäftsordnung. „Man wird halt immer wieder von den Leuten drauf angesprochen“, sagte Danzer. Durchsetzen konnte er sich damit am Ratstisch nicht. „Das hat nichts mit Geheimnistuerei zu tun“, erklärte Zangenfeind. Im Gegenteil: Eine Vertragssache wie diese dürfe laut Gemeindeordnung ohnehin gar nicht öffentlich gemacht werden.

Dafür aber, wie die weiteren Schritte aussehen. Und da ist zuerst die Sparkasse am Zug, wie Zangenfeind erklärt. Erst wenn sie eine neue Geschäftsstelle gefunden hat, könne sich die Verwaltung konkret auf den Umzug vorbereiten. Die Suche jedenfalls hat bereits begonnen.

Die Bank könne sich zum Beispiel einen Platz im neuen Haushamer Zentrum vorstellen, sagt Sieben. Wie berichtet, hat der Gemeinderat den Bebauungsplan ins Verfahren geschickt. „Wir schauen uns aber auch woanders um.“ Wichtig sei vor allem ein zentraler, belebter und für alle Kunden gut erreichbarer Ort. Das sei Teil der neuen Strategie der Sparkasse. „Wir möchten dorthin, wo die Menschen sind“, betont Sieben. Wenn man ein geeignetes Gebäude angeboten bekomme, könne es schnell gehen mit dem Wechsel. Spätestmöglicher Zeitpunkt sei gemäß Vertrag der 31. Dezember 2018.

So lange wollen aber beide Seiten nicht warten, wie Zangenfeind betont. „Ich denke, dass ein Umzug innerhalb der kommenden zwei Jahre realistisch ist.“

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