Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Im jetzigen Sparkassengebäude in Hausham sitzen ab dem kommenden Jahr die Mitarbeiter des Rathauses. 

In das jetzige Sparkassengebäude

Der Umzugsplan für das Haushamer Rathaus steht fest

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Der Kaufvertrag ist bereits seit mehr als einem Jahr unterschrieben, jetzt steht auch der Zeitplan für den Wechsel der Gemeinde Hausham ins jetzige Sparkassengebäude fest. 

Hausham „Wir werden voraussichtlich Anfang 2018 in die konkreten Umzugsplanungen einsteigen“, gibt Sparkassen-Pressesprecher Peter Friedrich Sieben auf Nachfrage unserer Zeitung bekannt. Gute Nachrichten für die Mitarbeiter der Gemeinde Hausham, wie Bürgermeister Jens Zangenfeind bestätigt. Kurz nach dem Auszug der Sparkasse könne man mit den Umbaumaßnahmen für die Rathaus-Büros beginnen, im Herbst 2018 könne man dann die Kisten packen.

Wie berichtet, hatte der Gemeinderat den Kauf der Sparkassenfiliale an der Schlierseer Straße im Dezember 2015 beschlossen. Zuvor hatte die Gemeinde bereits seit Jahren nach einem neuen Standort für die Verwaltung gesucht. Der jetzige Bau an der B 307 sei wegen seiner Lage abseits des Zentrums und den Mängeln bei Barrierefreiheit und Brandschutz nicht mehr zeitgemäß, lautete die Begründung.

Dass die Sparkasse ihr mit elf Büros und einem großen Sitzungssaal ausgestattetes Zuhause wieder verlassen wollte, kam der Gemeinde da gerade recht. Was dem Kreditinstitut für seine zehn Filialmitarbeiter letztlich überdimensioniert erschien, passt für die 28 Rathaus-Angestellten wie die Faust aufs Auge. Gut 1000 Quadratmeter Bürofläche stehen diesen künftig zur Verfügung – in einem modernen Gebäude aus dem Jahr 2002.

Die Sparkasse wird ihre Haushamer Kunden ab 2018 in neuen Räumen empfangen. Wie Pressesprecher Peter Friedrich Sieben betont, hält die Bank in jedem Fall am Standort fest. Wo die Mitarbeiter künftig untergebracht sein werden, steht aber noch nicht fest.

Was aus dem alten Rathaus wird, steht laut Bürgermeister Zangenfeind noch nicht fest. Man werde aber demnächst mit verschiedenen Bauträgern und Immobilienfirmen über eine mögliche Weiternutzung sprechen. Wünschenswert wäre aus Gemeindesicht eine Umwandlung in Wohnraum, meint Zangenfeind. „Die Nachfrage ist nach wie vor hoch.“ Einen konkreten Zeitplan für einen möglichen Verkauf des Gebäudes gebe es aber aktuell noch nicht.

Das gilt auch für den Umzug des Haushamer Bergbaumuseums, das aktuell im Untergeschoss des Rathauses untergebracht ist. Wie berichtet, will die Gemeinde die Ausstellung langfristig im Förderturm unterbringen. Weil dieser Weg aber viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen wird, ist Zangenfeind auf der Suche nach einer adäquaten Zwischenlösung. Der Interessenkreis Bergbaumuseum habe dazu bereits ein Anforderungsprofil erstellt. Ein geeignetes Gebäude habe man bislang noch nicht gefunden, berichtet der Bürgermeister. „Aber wir halten Augen und Ohren offen.“ Denkbar wäre auch, das Museum übergangsweise ins neue Rathaus zu integrieren. Am Platz sollte diese Lösung jedenfalls nicht scheitern.

sg

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