Baby unterwegs! Herzogin Kate mit Wehen im Krankenhaus

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Schlagkräftige Truppe: (v.l.) Josef Steingraber, Vorsitzender der Feuerwehr Irschenberg, Zweiter Bürgermeister Klaus Meixner und Kreisbrandinspektor Andreas Schwabenbauer (5.v.r.) ehren (ab 3.v.l.) Erich Schmotz (25 Jahre bei der Feuerwehr), Cornelia Berghammer (25 Jahre), Ludwig Schrödl (25 Jahre), Maresi Thrainer (Oberfeuerwehrfrau), Stefan Klinke (25 Jahre), Ingo Stender (Hauptfeuerwehrmann), Max Simbeck (Oberfeuerwehrmann) und Kommandant Tom Niggl (25 Jahre). Niggl wurde bereits im Dezember 2017 für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt.

Nicht nur wegen der Autobahn

187 Einsätze: Feuerwehr Irschenberg 2017 stark gefordert

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Die Feuerwehr Irschenberg blickt erneut auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Nicht nur die Unfälle auf der Autobahn waren dafür verantwortlich. 

Irschenberg – Wenn Tom Niggl von einem „eher ruhigen“ Jahr für die Feuerwehr Irschenberg spricht, meint er damit etwas anderes als viele seiner Kommandantenkollegen aus dem Landkreis. Denn auch 2017 rückte die Irschenberger Truppe 187 Mal aus. Zwar deutlich weniger als 2015 (233 Einsätze) und 2016 (205), aber immer noch oft genug, um die 50 Männer und neun Frauen im aktiven Dienst bisweilen an die Belastungsgrenze zu bringen. Die 84 Übungen und 41 Lehrgänge sind da noch gar nicht eingerechnet.

Mehr als die Hälfte der Alarmierungen führten die Irschenberger Feuerwehrler im vergangenen Jahr auf die Autobahn. Vor allem ein Einsatz ist dem Kommandant, der im Dezember für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt wurde, im Gedächtnis geblieben: der schwere Unfall Ende Oktober auf der A 8, bei dem drei Insassen eines SUV ums Leben gekommen waren. „Das war einer der belastendsten Einsätze in meinen 25 Jahren bei der Feuerwehr“, sagt Niggl. Hier habe sich aber auch die große Bedeutung der Notfallseelsorge gezeigt.

Gestiegen ist laut Niggl der Anteil der Brände. 36 Löschaktionen stehen in der Statistik des Kommandanten. Darunter das Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses am Neujahrstag 2017, die Flammen in der Abluftanlage der Kaffeerösterei Dinzler und diverse Pkw-Brände. Von den 139 technischen Hilfeleistungen gehen 81 auf das Konto der First Responder. Seit Jahren leisten die bei der Feuerwehr Irschenberg angegliederten Helfer bei lebensbedrohlichen Notfällen ihren Dienst. Zeitaufwendig aber eher unbefriedigend für die Feuerwehrler seien hingegen die zahlreichen Straßensperrungen durch „ewiglange“ Ölspuren gewesen, berichtet Niggl. „Da kannst du fünf Stunden lang nur Däumchendrehen, bis die Reinigungsmaschine fertig ist.“

Ansonsten ist Langeweile kein Thema bei der Feuerwehr Irschenberg. Nach wie vor besteht ein hoher Bedarf an zusätzlichem Personal. Immerhin sechs Neuzugänge und vier Ehemalige hätten die Truppe 2017 verstärkt, so Niggl. Sechs neue Jungfeuerwehrler bereiten sich auf den aktiven Dienst vor. Insgesamt 18 Jugendliche hat Jugendwart Thomas Steinberger in seinen Reihen, darunter fünf Frauen. „Unsere Brandschutzerziehung in Kindergarten und Schule trägt Früchte“, sagt der Kommandant erfreut.

Dass die Retter der Feuerwehr auch langfristig treu bleiben, haben die zahlreichen Ehrungen und Beförderungen bei der Hauptversammlung beim Kramerwirt gezeigt. Abschied nehmen muss die Truppe von den Kochkünsten ihres Stüberlwirts Franz Haigermoser, der jahrelang die Verköstigung bei Übungen und Einsätzen übernommen hat. „Er hat uns immer bestens versorgt“, schwärmt Niggl. Aus Altersgründen habe Haigermoser nun den Dienst quittiert. Weiterhin zählen können die Feuerwehrler auf den Kramerwirt, der ihnen laut Niggl auch zu den „unmöglichsten Zeiten“ Tee, Suppe und Brotzeiten an den Einsatzort liefert. „Ohne dafür etwas zu verlangen.“

Wertvolle Unterstützung für die Retter leisten auch die Mitglieder des Feuerwehrvereins. Dessen Vorstand wurde im Rahmen der Hauptversammlung neu gewählt. Ein Bericht folgt.

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