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Gut besuchte Premiere: Beim ersten Reider Markt im November 2016 zählten die Veranstalter rund 5000 Besucher.

„Die Nachfrage ist der Wahnsinn“

90 Standl im ganzen Ort: Reider Markt heuer noch größer

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Die Premiere 2016 war ein voller Erfolg, heuer setzen die Organisatoren des Reider Markt noch einen drauf. 90 Standl warten auf die Besucher in Niklasreuth. Und das bis spätabends.

Niklasreuth – Beim zweiten Mal geht vieles leichter. Diese Erfahrung haben auch die Organisatoren des Reider Markts gemacht. Mussten sie bei der Premiere vor gut einem Jahr noch um Aussteller werben, konnten sie sich heuer die Rosinen herauspicken. „Die Nachfrage ist der Wahnsinn“, schwärmt Margarethe Stöger. Deshalb setzen die Veranstalter, die mittlerweile einen eigenen Verein gegründet haben, beim zweiten Reider Markt unter dem Motto „wos Scheens und wos Guads“ noch einen drauf. 90 Standl werden am Samstag, 11. November, ab 14 Uhr in ganz Niklasreuth um die Gunst der Besucher buhlen – zwanzig mehr als im Vorjahr.

Die Mischung ist wieder bunt. Von Kunsthandwerk über Trachten bis hin zu Deko- und Geschenkartikeln ist für jeden Geschmack etwas dabei. 95 Prozent der Aussteller aus dem Vorjahr seien wieder mit an Bord, berichtet Stöger stolz. Die meisten kommen aus Niklasreuth und Umgebung – darunter auch ein paar Handwerker wie ein Drechsler und ein Feldschmied, die bisher nur „im stillen Kämmerlein“ gearbeitet und noch nie auf einem Markt ausgestellt haben. Selbst die Vertreter mit der weitesten Anreise – ein Bioweingut in Rheinhessen – haben ihre Wurzeln in der Nachbarschaft. „Sie haben ein Haus in Wörnsmühl“, sagt Stöger. Für die Bewirtung sorgen wieder die Niklasreuther Vereine. „Wir wollen, dass diese Einnahmen im Ort bleiben“, erklärt Stöger.

Die Standl gruppieren sich auch heuer rund um das Dorfzentrum. Das Museum und der Pfarrhof haben wieder geöffnet. Im Wirtshaus wird es jedoch diesmal keine Buden geben. „Die brauchen den Platz für ihre Gäste“, sagt Stöger. Dafür steht an der Nordseite des Gasthofs eine Fläche für 20 Stände zur Verfügung. Die Autos der Besucher finden weiter draußen Platz. Die Feuerwehr übernimmt die Beschilderung und die Einweisung.

Rund 5000 Besucher haben die Veranstalter im Vorjahr gezählt. Allerdings hätten damals viele nicht gewusst, dass sich auch ein abendlicher Marktbesuch noch lohnt. „Bis 22 Uhr sind die Aussteller da“, betont Stöger. Zudem werde das Dorf nach Einbruch der Dunkelheit stimmungsvoll beleuchtet. Auch, um die Besuchermassen am Nachmittag etwas zu entzerren. Stöger ist guter Dinge, dass die Rechnung heuer aufgeht. „Am Abend wird’s richtig griabig.“ Das passende Wetter vorausgesetzt. Hauptsache trocken und windstill, meint Stöger schmunzelnd. „Wir waren schon beim Beten in Birkenstein.“ 

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