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Die Hauptdarsteller: Lino de Greiff alias Flori und Hund Racko.

Wegen schöner Landschaft

„Racko – ein Hund für alle Fälle“: Filmteam dreht bei Miesbach

Ein abgelegener Hof in Frauenried zieht derzeit viele Journalisten und Fotografen an. Dafür verantwortlich sind die Dreharbeiten zur neuen TV-Serie „Racko – ein Hund für alle Fälle“.

Frauenried – Der Bayerische Rundfunk produziert die Serie „Racko – ein Hund für alle Fälle“ im Auftrag der ARD. In den 13 Episoden geht es um einen Buben, Flori, der von seinem verstorbenen Großvater einen Hof in Oberbayern erbt. Einzige Bedingung: Er soll den Hund, der dort lebt, annehmen. Schwierig, da Flori eigentlich in Leipzig bei seiner Mutter (Ines Hollinger) wohnt. Nach anfänglicher Abneigung ziehen beide nach Frauenried – auf den Hof, auf dem Haushälterin Theres (Monika Manz) schon wartet. Doch es kommt zu Zankereien mit dem neureichen Bauunternehmer Angerer, der den Hof gerne in ein Luxushotel umbauen möchte. Racko und Flori werden dabei beste Freunde. „Wie Lassie in Oberbayern“, kommentiert Andreas M. Reinhard, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk, die Handlung lachend.

Blitzlichtgewitter in Frauenried: Die Dreharbeiten für „Racko – ein Hund für alle Fälle“ mit Hauptdarsteller Lino de Greiff (M.) alias Flori, Ines Hollinger (l.) als Mutter Eva und Monika Manz als Haushälterin Theres (r.) sorgen für großes Medieninteresse.

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Seit Mitte Juli laufen die Dreharbeiten im Raum Miesbach, München und Leipzig. Der Hof in Frauenried wird im Film nicht näher lokalisiert, da die Bewohner des Anwesens sonst einen Ansturm von Filmfans befürchten. Als Flori treten Lino de Greiff und sein Zwillingsbruder Leon auf. Die Jung-Schauspieler teilen sich die Hauptrolle, da das Drehpensum sonst den gesetzlich vorgeschriebenen maximalen Set-Aufenthalt eines Minderjährigen weit übersteigen würde. Der tierische Star Mischlingshund Racko – muss hingegen alleine vor der Kamera stehen. Somit ist er ein viel beschäftigter „Darsteller“ am Set und hatte dementsprechend erst nach ein paar Stunden Zeit für ein Pressefoto.

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Dass es der Landkreis mal wieder zum Filmdrehort geschafft hat, liegt an der natürlichen Kulisse, erklärt der Produzent Ernst Geyer: „Wir haben eine Bilderbuch-Landschaft gesucht“. In Frauenried wurde man fündig. Der Friedhof der Kirche St. Mariä Geburt gehört ebenfalls zu den Filmmotiven. Geyer schwärmt in den höchsten Tönen: „Ich war begeistert von Frauenried und der wunderschönen Kirche“. Miesbach wird in der Serie ebenfalls zum Schauplatz. Das Amtsgericht, das Rathaus und der Untere Marktplatz waren unter den Drehorten. Das Konzept, einen Hof in Bayern auszuwählen, hat einen einfachen Grund, wie Reinhard erklärt: „Die bayerische Landschaft kommt immer gut an“.

Doch nicht die Umgebung alleine, sondern auch die Einheimischen hatten in Statisten- und Kleindarstellerrollen ihren Auftritt. Gedreht wird noch bis zum Freitag in Frauenried. Ausgestrahlt wird die Serie voraussichtlich ab Ostern 2019 im Ersten.

Von Amelie Knaus

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