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Zum Jubiläumsgottesdienst war die Wörnsmühler Dreifaltigkeitskirche voll besetzt.

50 Jahre Dreifaltigkeitskirche

Ein vergleichsweise junges Jubiläum

Wörnsmühl - Zusammen mit Weihbischof Wolfgang Bischof feierten die Angehörigen des Pfarrverbandes Niklasreuth- Wörnsmühl am Sonntag ein Jubiläum: das 50-jährige Bestehen der Dreifaltigkeitskirche. 

Das wegen seiner Dachform eher an ein Zelt erinnernde Gotteshaus gehört zur politischen Gemeinde Fischbachau, kirchlich gesehen zum Pfarrverband Niklasreuth-Wörnsmühl. So gesehen hatten beide Bürgermeister, Josef Lechner und Hans Schönauer, einen Grund zum Feiern. Vor allem aber gab es Anlass zum Dankesagen an die vielen Pfarrangehörigen, die diesen Tag des halben Jahrhunderts vorbereitet hatten.

Weihbischof Wolfgang Bischof fand bei seinem Besuch mahnende, nachdenkliche und auch heitere Worte.

An vorderster Stelle waren es die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Agnes Bernöcker, und ihr Stellvertreter Anton Lettenbichler, die dieses Fest bestens vorbereitet hatten. Auch der Weihbischof war beim Festgottesdienst voll des Lobes, schlug aber in seiner Predigt auch kritische Töne an. „Wenn laut einer Umfrage 80 Prozent der Jugendlichen auf Gott, aber nicht auf ihr Handy verzichten könnten, dann kann uns das nur traurig und nachdenklich stimmen“, sagte der Geistliche. Seine Einschätzung dazu: „Die Kirche muss sich zu vielen Fragen verständlicher äußern, und wir Christen müssen uns deutlicher zur Dreifaltigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist – bekennen“. Und weiter: „Gott ist die Liebe, ein Leben ohne ihn ist nicht denkbar“.

Vor 50 Jahren gaben sie sich in der Kirche das Ja-Wort

Doch es gab auch weltliche Worte. Schmunzelnd erinnerte der Weihbischof daran, dass der heutige Irschenberger Bürgermeister Schönauer dereinst als Ministrant das Rauchfass in die Kirche getragen hatte. Und auch CSU-Bezirksrat Sepp Bichler gehörte damals der Ministrantenschar bei der Einweihung an. Weitere Besonderheit: Auch ein Ehepaar, das sich in der neuen Kirche vor 50 Jahren das Ja-Wort gegeben hat, war am Sonntag beim Festgottesdienst mit dabei. In wenigen Wochen darf das Paar Goldene Hochzeit feiern.

Dass zu einem Kirchenjubiläum auch ein gesellschaftliches Fest gehört, ist selbstverständlich. Mittagessen, Kaffee und Kuchen, nette Gespräche, Erinnerungen – im Vorhof der Kirche konnten alle gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Denn zum Jubiläum spielte erfreulicherweise auch das Wetter mit.

Von Manfred Merk

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