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Endstation Irschenberg: Grenzpolizei sichert gestohlenen Maserati aus Italien - Mit falschen Daten frisiert

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Von: Dieter Dorby

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Dieser in Italien gestohlene Maserati war mit falschen Daten frisiert worden.
Dieser in Italien gestohlene Maserati war mit falschen Daten ausgestattet worden. © Grenzpolizei Raubling

Die Tank- und Rastanlage Irschenberg war Endstation für einen in Italien gestohlenen Maserati. Schleierfahnder der Grenzpolizeistation Kreuth zogen das hochwertige Fahrzeug aus dem Verkehr.

Als die Beamten der Grenzpolizei in Raubling am Sonntag, 7. November, gegen 19 Uhr die Kontrolle des rund 50.000 Euro teuren Fahrzeugs vornahmen, wies sich der Fahrer ordnungsgemäß aus und zeigte auch die Papiere des 2016 erstmals zugelassenen Fahrzeugs vor. Dabei fiel den Grenzpolizisten eine Verfälschung am italienischen Fahrzeugschein auf.

Als sie den Maserati genauer unter die Lupe nahmen, entdeckten die Beamten ebenfalls Ungereimtheiten. Der Wagen war professionell mit falschen Daten versehen worden, um bei einer Kontrolle nicht im Fahndungscomputer aufzufallen.

In Italien gestohlen: Maserati sollte nach Polen

Der 46-jährige Fahrer hatte den Maserati als Schnäppchen in Italien erworben und war auf dem Weg zurück in sein Heimatland Polen. Allerdings währte die Freude über das schnelle Gefährt nicht lange: Das Fahrzeug wurde am Irschenberg sichergestellt, und der Fahrer wegen wegen Urkundenfälschung angezeigt.

Mittlerweile steht fest, dass der Wagen erst zwei Wochen zuvor in Süditalien gestohlen worden war. Das Fachkommissariat 10 der Kriminalpolizei in Rosenheim für grenzbezogene Kriminalität führt die weiteren Ermittlungen.

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ddy

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