Mit Optimismus vollzieht die FWG Niklasreuth ihren Generationenwechsel. Lediglich Maria Drexl (vorne 2.v.r.) tritt als einziges Ratsmitglied wieder ab.
+
Mit Optimismus vollzieht die FWG Niklasreuth ihren Generationenwechsel. Lediglich Maria Drexl (vorne 2.v.r.) tritt als einziges Ratsmitglied wieder ab.

Kandidaten nimoniert

Generationenwechsel voller Tatendrang bei der FWG Niklasreuth

  • Dieter Dorby
    vonDieter Dorby
    schließen

Die Freie Wählergemeinschaft Niklasreuth vollzieht zur Kommunalwahl am 15. März 2020 den Generationenwechsel.

Schon im Vorfeld der Nominierungsversammlung hatten drei langjährige Gemeinderatsmitglieder der FWG angekündigt, nicht mehr für den neuen Gemeinderat zu kandidieren: Christine Gasteiger, Klaus Kirchberger und der amtierende Zweite Bürgermeister Franz Gasteiger – allesamt Weggefährten des unerwartet verstorbenen Bürgermeisters Hans Schönauer – bringen es zusammengezählt auf 49 Jahre im Gemeindeparlament. „Jetzt“, so erklärt Franz Gasteiger, „wollen wir Jüngeren Platz machen.“

Lesen Sie auch: Alle Namen - diese Kandidaten stehen bereits fest

Und die sind bereit zu übernehmen. Die Gaststube beim Wirth in Niklasreuth war bei der Nominierungsversammlung voll besetzt – entsprechend groß war die Auswahl an Interessenten für die Listenplätze. „Wir haben frei gewählt“, berichtet Gasteiger. Die über 35 Wahlberechtigten hatten jeweils 16 Stimmen.

Die Kandidaten und die beiden Nachrücker stellen aus Sicht des Vize-Bürgermeisters „eine sehr ausgewogene Mischung aus Jung und etwas älter dar“. Auch die Frauen seien gut vertreten gewesen, „und einige sind auf aussichtsreichen Plätzen zu finden“. So ist Maria Drexl als einziges erneut antretendes Ratsmitglied die Spitzenkandidatin, gefolgt von Martin Berchtold und Margreth Stöger, Mitorganisatorin beim Reider Markt. Gasteiger: „Es herrscht Optimismus. Der Geist anzupacken ist da.“

Ziel der FWG ist es in den nächsten sechs Jahren laut Gasteiger, die noch unter Schönauer begonnenen Projekte – der Gasthof in Wilparting, die Bebauung des Postwirt-Areals und das Sondergebiet Transport – abzuschließen sowie „die „Dauerbrenner“ Kläranlage, Straßenunterhalt und Mithilfe bei der Beschaffung bezahlbaren Wohnraums zu schultern. „Auch die Kinderbetreuung, der Erhalt der gemeindlichen Finanzkraft, der Kampf gegen überbordende Bürokratie und der Erhalt des Rathauses als Dienstleister und verlässlicher Partner für die Bürger stellen weitere Herausforderungen dar.“

ddy


Die Kandidaten

1. Maria Drexl, 2. Martin Berchtold, 3. Margreth Stöger, 4. Thomas Duschl, 5. Sixtus Juffinger senior, 6. Peter Kaffl, 7. Klaus Gasteiger, 8. Josef Lettenbichler, 9. Hans Stadler junior, 10. Peter Lettenbichler, 11. Georg Duschl, 12. Max Eppensteiner, 13. Georg Stadler, 14. Resi Bacher, 15. Alois Bucher junior, 16. Johnna Tonhauser. Nachrücker: Franz Desl und Christiane Kainz.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Fahndung nach Unfall auf A8: Schwarzer Golf GTI löst mit Horror-Manöver Crash mit Biker aus - und haut ab
Fahndung nach Unfall auf A8: Schwarzer Golf GTI löst mit Horror-Manöver Crash mit Biker aus - und haut ab
Wiesn-Absage: Bedienung aus Miesbach erzählt, wie Sie mit Oktoberfest-Ausfall umgeht
Wiesn-Absage: Bedienung aus Miesbach erzählt, wie Sie mit Oktoberfest-Ausfall umgeht
Kandidatin bei Miss Germany: Miesbacherin Marie-Christine Wolf sucht das Abenteuer
Kandidatin bei Miss Germany: Miesbacherin Marie-Christine Wolf sucht das Abenteuer
Interview: Psychologin über Lint-Proteste, selektive Wahrnehmung und Anti-Lärm-Tipps
Interview: Psychologin über Lint-Proteste, selektive Wahrnehmung und Anti-Lärm-Tipps

Kommentare