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Wieder dabei: Die Genussregion Irschenberg hat erneut einen Stand auf der Grünen Woche in Berlin.

Weitere Produkte und eigene Halle geplant

Genussregion Irschenberg: Schokoladenverkauf läuft gut

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Die Schokolade war nur der Anfang: Schon bald will die Genussregion Irschenberg, an der Bürgermeister Hans Schönauer als Gesellschafter beteiligt ist, weitere Produkte anbieten.

Irschenberg – Die süßen Grüße aus Irschenberg kommen gut an bei den Kunden. „Wir haben die Mengen mehr als verdreifacht“, sagt Stefan Drössler, geschäftsführender Gesellschafter der Genussregion Irschenberg GmbH, über die Schokolade, die unter diesem Markennamen verkauft wird. Die Zahl der abgesetzten Tafeln liege „im mittleren fünfstelligen Bereich“.

18 Monate sind vergangen, seit Drössler und Irschenbergs Bürgermeister Hans Schönauer die Genussregion Irschenberg gegründet haben. Für Aufmerksamkeit sorgten zunächst weniger Schokolade und Schnaps, als vielmehr die von Schönauer anfangs propagierte Beteiligung der Gemeinde. Im April 2017 zog der Gemeinderat dann den Schlussstrich und beschloss, auf seine Option in Höhe von zehn Prozent der Geschäftsanteile zu verzichten. Seitdem sei die Genussregion mit ihren Gesellschaftern Drössler und Schönauer komplett unabhängig vom Kommunalrecht. „Wir sind ein eigenständiges Unternehmen und erhalten keinerlei staatliche Mittel“, betont Drössler.

Auf die sei die GmbH auch nicht angewiesen. Die Geschäftsentwicklung sei positiv, verkündet Drössler. „Es strukturiert sich.“ Die Genussregion habe sich bereits ein großes Netzwerk aufgebaut. Mittelfristig sei geplant, weitere Produkte zu vertreiben. Darunter nicht nur Lebensmittel, sondern auch handwerkliche Erzeugnisse wie Strickwaren oder Schafsfelle. Auch die Suche nach einem Standort für eine Halle, in der Landwirte oder geschulte Einzelpersonen ihre eigenen Waren unter der Marke Genussregion fertigen können, laufe weiter. Drei bis vier Alternativen im Landkreis würden geprüft, sagt Drössler. Die Lebensmittelaufsicht am Landratsamt begleite die Idee positiv.

Mitte bis Ende des Jahres werde man mit konkreten Plänen an die Öffentlichkeit gehen, sagt Drössler. Bereits zum Start der Grünen Woche in Berlin am 19. Januar werde der Online-Shop der Genussregion freigeschaltet. Wie schon 2017 hat die GmbH mit ihren Partnern Bayerische Bauernmilch, Weißbierbrauerei Hopf, Brauhaus Tegernsee und Kaffeerösterei Dinzler einen eigenen Stand in der Bayernhalle gemietet. Eine Beteiligung am Stand des Tourismus-Kommunalunternehmens Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) habe man bewusst abgelehnt, so Drössler. „Wir wollen als komplett unabhängiges Unternehmen auftreten.“

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