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Abschleppunternehmen aus Irschenberg im Einsatz

Geplatzter Reifen löst Chaos aus

Ein Abschleppunternehmen aus Irschenberg war heute bei einem komplizierten Unfall im Nachbarlandkreis Rosenheim im Einsatz. Ein geplatzter Reifen hatte das Chaos ausgelöst. 

Hier die Pressemitteilung der Verkehrsinspektion Rosenheim im Original: 

Der geplatzte Vorderreifen an der Zugmaschine eines in Italien zugelassenen 40-Tonnen-Sattelzuges brachte am heutigen Dienstag gegen 15.15 Uhr den Verkehr auf der A 93 in Richtung Rosenheim vorübergehend zum Erliegen. Denkbar ungünstig war die Pannenstelle auf der A 93 zwischen der Anschlussstelle Reischenhart und dem Inntaldreieck. In diesem Bereich wird seit Mai dieses Jahres die Fahrbahn in Richtung Kufstein komplett erneuert. Der Verkehr wurde deshalb auf die Richtungsfahrbahn Rosenheim umgeleitet und verläuft dort mit jeweils zwei verengten Fahrstreifen für jede Richtung. Ein Wechsel des rechten Rades vor Ort durch den Fahrer war nicht möglich, da sich der Lkw ganz rechts an der Leitplanke im Grünstreifen festgefahren hatte und keinerlei Möglichkeit für Arbeiten bestand. 

Kurz darauf ereignete sich, ebenfalls im dortigen Baustellenbereich ca. drei Kilometer hinter dem Pannen-Lkw, ein Auffahrunfall zwischen zwei Pkw, bei dem drei Personen leichte bis mittlere Verletzungen erlitten. Hier hatte ein Pkw-Fahrer aus Kiefersfelden den sich mittlerweile gebildeten Stau übersehen und war auf einen mit vier Japanern besetzten Pkw aufgefahren. Dabei wurden sowohl der Kiefersfeldener als auch zwei der in Holland wohnhaften Japaner verletzt. 

Aufgrund der verengten Fahrbahnverhältnisse konnte keine Rettungsgasse gebildet werden, so dass die Rettungskräfte über das benachbarte Baufeld anfahren mussten, um die Versorgung der Verletzten vornehmen zu können. Technisch aufwändig gestaltete sich auch der Reifenwechsel an dem Sattelzug. Hier musste ein in Irschenberg ansässiges Abschleppunternehmen auf der gesperrten Fahrbahn entgegen der Fahrtrichtung zur Pannenstelle fahren und die Zugmaschine mittels Hebekissen anheben. Der Radwechsel an sich war dann schnell vollzogen und gegen 16.45 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Der bis zu 10 km lange Stau hatte sich gegen 18 Uhr aufgelöst.

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