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Zahlreich erschienen waren die Besucher zum Zehnjährigen der Zivilcourage Miesbac h. Rund 600 Besucher fanden den Weg ins Niklasreuther Festzelt.

Im Niklasreuther Festzelt

„Bürger mit Mut“: Zivilcourage Landkreis Miesbach feiert Jubiläum

Die Organisation Zivilcourage Landkreis Miesbach feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Im Niklasreuther Festzelt wurde auf erfolgreiche Jahre zurückgeblickt.

Niklasreuth – Wenn es einer Organisation gelingt, an einem verregneten und kühlen Sommerabend 600 Besucher anzulocken, dann muss mehr dahinterstecken. Mehr, als ein kleines Jubiläum. Die „Zivilcourage Landkreis Miesbach“ kann auf zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken . Gefeiert wurde das im Festzelt in Niklasreuth.

Das Herstellen regionaler und gesunder Lebensmittel mit Verzicht auf genverändertem Saatgut hat sich die Zivilcourage auf ihre Fahnen geschrieben. „Gerade in einem mit der bäuerlichen Landwirtschaft fest verwurzelten Landkreis wie Miesbach müssen die gewachsenen Strukturen erhalten bleiben“, lautet eine der Kernaussagen der Organisation.

Rückblick: Christoph Fischer (r.) ließ die vergangenen zehn Jahre Revue passieren.

Landrat Wolfgang Rzehak unterstrich diese Aussage in seinem Grußwort: „Unsere Bauern haben im Durchschnitt 25 Kühe, ihre Existenz soll erhalten bleiben“, sagte der Chef der Kreisbehörde. „Wir wollen keine Agrar-Industrie, die Bauern sollen für ihre Arbeit bezahlt werden und nicht auf staatliche Zuschüsse angewiesen sein.“ Der Irschenberger Bürgermeister und Schirmherr dieser Veranstaltung, Hans Schönauer, sagte das Wort Zivilcourage bedeute „Bürger mit Mut“ und „genau das haben sie bei der Gründung vor zehn Jahren mit Nachdruck gezeigt“.

Georg Hahn, Koordinator dieses Jubiläums und Vorsitzender des CSU-Arbeitskreises Landwirtschaft las das Schreiben von Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner vor. Christoph Fischer erinnerte in einer 45-minütigen Bild-Präsentation und eingehender Kommentierung an die zurückliegen zehn Jahre der Zivilcourage Landkreis Miesbach. „Viele Personen haben sich mit Arbeit und Ideen eingebracht, wir können sie gar nicht alle aufzählen, stellvertretend nenne ich Anneliese Blümel und Iris Fischer“, sagte Georg Hahn.

Den vorgesehenen Einzug ins Festzelt verhinderte der starke Regen. Die „junge Raider“, die „Tewkesbury Town Band“ aus der englischen Partnergemeinde von Miesbach und der schneidige Niklasreuther Trachtlernachwuchs umrahmten diese Veranstaltung.

Manfred Merk

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