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Mit schwerem Gerät erkundet eine Spezialfirma derzeit am Irschenberg den Untergrund im Bereich der Autobahn. Es sind die Vorarbeiten für die Planungen zum achtstreifigen Ausbau.

Entlang der A8

Erkundung für den Autobahn-Ausbau

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Irschenberg - Bis der vierstreifige Ausbau der A8 tatsächlich starten kann, ist es noch ein langer Weg. Immerhin sind erste Voruntersuchungen angelaufen: Am Irschenberg wird derzeit der Untergrund erkundet.

Eine Spezialfirma untersucht im Auftrag der Autobahndirektion Südbayern zwischen Dettendorf und Seehamer See den Baugrund neben und unterhalb der Autobahn. Dazu müssen zahlreiche Bohrungen, Schürfe und Rammsondierungen vorgenommen werden. Für die Bohrungen im Fahrbahnbereich werden nachts auch einzelne Fahrspuren gesperrt. Die Bohrungen gehen bis in 40 Meter Tiefe.

Nach Auskunft der Autobahndirektion sollen die Untersuchungen bis Anfang Juni abgeschlossen sein. Anschließend werden die Ergebnisse und Bohrkerne ausgewertet. Sie dienen als Grundlage für die weiteren Planungen zur Autobahnverbreiterung sowie der Brücken und Lärmschutzanlagen.

Der vierspurige Ausbau der Salzburger Autobahn zwischen Holzkirchen und dem Inntal-Dreieck kostet nach ersten Schätzungen rund 414 Millionen Euro. Im jüngst veröffentlichten Bundesverkehrswegeplan rangiert das Projekt unter dem Status „vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“. Die Planer stehen noch ganz am Anfang. Nach Bodenerkundung und Auswertung folgen der Vorentwurf, die Planfeststellung, die Öffentlichkeits-Beteiligung und die Ausschreibung. „Unter optimalen Bedingungen“, so Direktionssprecher Josef Seebacher, dauert es bis 2020, bis der Ausbau beginnen kann – wahrscheinlich aber länger.

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