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An der B472 bei Buchbichl soll das neue Sondergebiet Transport entstehen.

An der B472

Anwohner in Sorge: Irschenberg will Lärmschutz für neues Sondergebiet prüfen

Bei der Bürgerversammlung in Irschenberg gab es zwei Themen, zu denen Bürger Fragen stellten: das Sondergebiet Transport und bessere Filter für die Kaffeerösterei Dinzler.

Zwei Anfragen aus den Reihen der Besucher gab esbei der Bürgerversammlung in Irschenberg. Ingrid Schuster hatte ihr Anliegen schon im Vorfeld schriftlich eingereicht. Sie wohnt mit ihrer Familie in Buchbichl und plädierte für eine Lärmschutzwand an der B 472. Schon jetzt sei die Belastung durch den Verkehrslärm an der Grenze des Zumutbaren, erklärte sie. Sorgen machte sich Schuster, die in der Bürgerversammlung auch persönlich das Wort ergriff, vor allem hinsichtlich der Ausweisung des Sondergebiets Transport (wir berichteten).

Die neue Gewerbeniederlassung für das momentan in Sinnetsbichl ansässige Transportunternehmen Lettenbichler soll auf einem Grundstück auf der anderen Seite der Bundesstraße entstehen – und der Realisierung steht nun nichts mehr im Weg: Eine Petition dagegen hat der Ausschuss des Landtags erst kürzlich abgewiesen (wir berichteten), und im Haushalt der Gemeinde für 2019 sind 180 000 Euro für Erschließungskosten eingeplant.

Die Befürchtungen der Anwohner von Buchbichl erscheinen nachvollziehbar. Um den Verkehr fließend zu halten, wird auf der Bundesstraße eine Abbiegespur notwendig, und zum Sondergebiet sind schwere Lastwagen unterwegs. „Dann wird es dort noch lauter“, sagte Schuster in der Versammlung. Deshalb der Wunsch nach einem Lärmschutz.

Der amtierende Bürgermeister Klaus Meixner antwortete kurz. Er erklärte, dass die Bundesstraße in die Zuständigkeit des Straßenbauamts Rosenheim falle, und versprach, dass die Gemeinde mit der Behörde Kontakt aufnehmen werde, um Möglichkeiten für einen Lärmschutz zu klären.

Kaffeerösterei soll bessere Geruchsfilter einsetzen

Auch in einer anderen Sache soll die Verwaltung tätig werden. Ein Besucher klagte über unangenehme Gerüche, die von der Kaffeerösterei Dinzler ausgehen würden, und fragte, ob dort noch bessere Filter eingebaut werden könnten. Meixner versprach, auch in dieser Sache bei der Firma nachzuhaken.

Auch interessant zum Thema Kaffeerösterei Dinzler: Es geht um 2,1 Millionen: Dinzler und Generalunternehmer streiten vor Gericht

cmh

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